Kleinfischlingen RHEINPFALZ Plus Artikel Bau des Feuerwehrhauses rückt näher

Kleinfischlingen aus der Vogelperspektive.
Kleinfischlingen aus der Vogelperspektive.

Die Gemeinde Kleinfischlingen ist dem Bau des neuen Feuerwehrhauses einen Schritt näher. An dem ausgewählten Standort soll auch der Bauhof seinen neuen Platz haben. Für die bisherigen Gebäude gibt es schon Pläne.

Nachdem der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Bebauungsplan verabschiedet hat, geht es an die Planung des Feuerwehrhauses, das am südwestlichen Ortsrand, in der Großgasse, entstehen soll. Auf einer knapp 1000 Quadratmeter großen Freifläche, die bisher eine Baufirma als Lager für Baustoffe nutzte. Nach Angaben von Ortsbürgermeisterin Regina von Nida lassen sich die Kosten für den Neubau derzeit noch nicht beziffern. Die Verbandsgemeinde, in deren Besitz das Feuerwehrhaus nach der Fertigstellung übergeht, habe rund 490.000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Auf dem ausgewählten Grundstück soll zudem auch der Bauhof errichtet werden. Laut von Nida würden dadurch Synergien genutzt, indem beispielsweise Heizkosten gespart werden. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses ist nötig, weil das derzeitige Domizil gegenüber des Dorfgemeinschaftshauses ab 2023 nicht mehr nutzbar sein wird. Dann soll nämlich das neue Feuerwehrauto zur Verfügung stehen, das von den Maßen her für den bestehenden Bau zu groß ist. Was mit dem bisherigen Feuerwehrgerätehaus geschehen soll, müsse noch erörter werden.

Seniorengerechte Wohnungen angedacht

Es war zwischenzeitlich vorgesehen, das Feuerwehrgerätehaus auf einer Freifläche im Klosterweg zu errichten. Doch von diesen Plänen wich man ab. Dafür gibt es Überlegungen, was stattdessen aus diesem Grundstück und dem frei werdenden Gebäude des Bauhofs diagonal gegenüber werden könnte. Nach Angaben der Dorfchefin sei der Bau eines seniorengerechtes Mehrparteienhauses denkbar. Von acht Wohnungen ist die Rede.

Allerdings steckt die Gemeinde bei diesem Thema erst am Anfang der Planungen. Es müsste erst ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Auch müsse sich im Gemeinderat noch abgestimmt werden, ob dieses Projekt in private Hände übergeben wird oder ein Investor gesucht wird, der nach dem Bau im Gegenzug eine gewisse Anzahl an Wohnungen der Gemeinde überlässt, damit auch sie mitentscheiden kann, wer dort einzieht.

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