Göcklingen RHEINPFALZ Plus Artikel Barrierefreie Straßenquerungen und Bushaltestellen geplant

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Rollstuhl-, Rollator- und Kinderwagennutzer haben es künftig leichter, in Göcklingen voranzukommen. Die Gemeinde tut etwas für Barrierefreiheit. In zweierlei Hinsicht. Was ist geplant?

Das Überqueren von Straßen soll mobilitätseingeschränkten Menschen erleichtert werden, indem Bürgersteige auf das Niveau der Straßenoberfläche abgesenkt werden. Das Thema ist noch eine Altlast der vor mehreren Jahren abgehaltenen Dorfmoderation, das der Gemeinderat jetzt umsetzen will. Und zwar zunächst im Einmündungsbereich Hauptstraße/Welsgasse, später möglicherweise noch an anderen Stellen.

In dem Zusammenhang müssen auch die Rinnenplatten und das angrenzende Betonpflaster an die neue Höhe angepasst werden. Ein Angebot liegt dem Gemeinderat bereits vor, dieses kalkuliert mit 1700 Euro pro Übergang. Ortsbürgermeisterin Manuela Laub soll nun noch weitere Angebote einholen und dann die günstigste Firma beauftragen.

85-prozentige Förderung möglich

Auch der Einstieg in Busse soll erleichtert. Deswegen will die Gemeinde barrierefreie Bushaltestellen errichten lassen. Aufgrund der steigenden Altersstruktur der Bevölkerung und des Klimawandels ist es ein Ziel von Bund und Land, den Individualverkehr zu verringern. Deswegen wird der öffentliche Personennahverkehr gefördert. Von solchen Zuschüssen will auch die Gemeinde Göcklingen profitieren. Barrierefreie Bushaltestellen werden mit bis zu 85 Prozent der Nettobaukosten unterstützt. Dafür wird jetzt ein Antrag beim Landesbetrieb Mobilität in Speyer gestellt.

Das Ingenieurbüro Decker aus Kusel hat für die Planung ein Angebot von 6750 Euro abgegeben. Für zwei mögliche Standorte werden die Baukosten auf rund 52.000 Euro geschätzt. Die Gemeinde rechnet mit einer Landesförderung von 33.600 Euro. Damit blieb ein Gemeindeanteil von 18.200 Euro. Die genauen Standorte will der Gemeinderat nach einem Vor-Ort-Termin festlegen.

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