Kreis Südliche Weinstraße Am Rande: Kein Anstich, nur Baustraße

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«BAD BERGZABERN.» Es ist immer wieder ganz erstaunlich, welche Gerüchte die Runde machen, wenn in der Ferienzeit die Hitze steigt und das Aufkommen von Nachrichten sinkt. In Bad Bergzabern wird in diesen Tagen kolportiert, dass der Tunnelanstich kurz bevorstehe und ein geologisches Gutachten vorliege, wonach der Durchtrieb reibungslos verlaufen soll. Also haben wir den Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Speyer damit konfrontiert und um Klärung gebeten. Leiter Martin Schafft höchstselbst hat sich der Sache angenommen. Und mitgeteilt, was die RHEINPFALZ unlängst schon berichtete. Nach dem derzeitigen Planungsstand sei der Tunnelanstich erst Ende 2019 vorgesehen. Vielleicht sei da etwas verwechselt worden, lautet die Vermutung des LBM-Chefs. Und zwar mit dem Baubeginn für eine Baustraße, die zum künftigen östlichen Tunnelportal führen soll. Hierfür werde demnächst der Auftrag vergeben. Noch in diesem August soll damit begonnen werden. Was das geologische Gutachten betrifft, so wird bestätigt, dass ein solches durchaus vorliege, doch mit Blick auf das Verfahren und die Ausschreibung geprüft werde. Endgültige Erkenntnisse lägen noch nicht vor, heißt es aus Speyer. Allerdings könne schon jetzt davon ausgegangen werden, „dass der Tunnelvortrieb aufgrund der schwierigen Geologie durchaus anspruchsvoll werden wird“. Gemach, gemach also in der Kurstadt. Nur nicht die Pferde scheu machen. Bis es losgeht mit der über 60 Millionen teuren und 2,6 Kilometer langen Umgehung, sind noch einige Hürden zu nehmen.

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