Klingenmünster
Altes Pfarrhaus: Vom Wohnhaus zum Bürogebäude
Nach Jahrzehnten als Wohnhaus bekommt das alte Pfarrhaus in Klingenmünster eine neue Bestimmung. Nun beherbergt es das zentrale Pfarrbüro der Pfarrei Heilige Maria Magdalena, zu der neben Klingenmünster auch Gleiszellen-Gleishorbach, Eschbach, Ranschbach, Göcklingen, Billigheim-Ingenheim und Rohrbach gehören. Das Gebäude war in die Jahre gekommen, die vergangenen zwölf Jahre war es unbewohnt. Nun wurde es saniert und umgebaut. Denn die Kirchenstiftung hatte den Wunsch, das Alte zu erhalten und den neuen Bedürfnissen anzupassen. Am Sonntag gibt es bei einem Tag der offenen Tür die Gelegenheit, die neu gestalteten Büroräume kennenzulernen.
Nach der Gründung der Großgemeinde 2016 dienten einige Räume im Pfarrheim der Katholischen Kirchenstiftung Klingenmünster als Büroräume. Diese Überbrückungszeit hat nun ein Ende. Unter der planerischen Leitung von Architektin Claudia Fuhrer vom Bischöflichen Bauamt in Speyer und in Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurde das geräumige Wohnhaus zu einem Bürohaus umgewandelt, wobei die Außenfassade unverändert blieb. „Wir haben darauf geachtet, dass möglichst vieles im Inneren aus dem Altbestand erhalten bleibt“, erklären Pfarrer Marco Gabriel und die Architektin. So wurden die schönen, alten Holzfußböden und die Holztreppe abgeschliffen und neu versiegelt. Die Holzzimmertüren erhielten Glasfüllungen für mehr Transparenz.
Büroplätze für vier Seelsorger
Neben den Räumen für die vier Seelsorger und zwei Sekretärinnen wurden die Sanitärbereiche, der Empfangsbereich, ein Sozialraum und diverse Lagerräume neu gestaltet. Der Keller wurde mit großen Sickerbecken trocken gelegt. Bis Sonntag sollen auch die Parkplätze für alle Beschäftigte fertiggestellt sein. Zudem ist die Umgestaltung der Außenanlage mit Einbeziehung der historischen Klostermauer in Arbeit.
Termin
Tag der offenen Tür, Sonntag, 11.30 bis 16 Uhr, Hausbesichtigung mit Umtrunk.