Kreis Südliche Weinstraße 63 Liter Blut abgezapft

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Jeweils rund 63 Liter Blut haben die 70-jährige Agnes Schisewski und der 58 Jahre alte Franz Hirsch gespendet. Jeweils 125-mal sind die beiden Billigheim-Ingenheimer zur Ader gelassen worden. In einer kleinen Feierstunde des DRK-Ortsvereins Billigheim-Ingenheim wurden sie zusammen mit 39 weiteren eifrigen Blutspendern geehrt.

An ihre allererste Blutspende kann sich Agnes Schisewski noch gut erinnern. Die waschechte Ingenheimerin (geborene Mojses) war nach eigenen Angaben gerade mal 18 Jahre alt, als sie sich von sich aus und ohne von irgendjemand animiert zu werden, einen Blutspendetermin besuchte. Einige Jahre wohnte sie mit ihrer Familie in Wörth, nahm dort ebenso regelmäßig an den Blutspendeterminen teil. Auch nach ihrer Rückkehr nach Billigheim-Ingenheim blieb für sie Blutspenden eine Selbstverständlichkeit. Der Bäckermeister Franz Hirsch in der Kirchstraße in Ingenheim kam über die Bundeswehr zum Blutspenden. Hirsch blieb auch nach seinem Wehrdienst dabei. DRK-Kreisvorsitzende Theresia Riedmaier, die mit der Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Indra Schmid, die Ehrung vornahm, sagte, medizinischer Fortschritt sei ohne Blut nicht möglich. Das mache die Bedeutung des nur vom Körper gebildeten Lebenssaftes deutlich. Drei Prozent aller Deutschen verfügten über einen Blutspendepass. Das Beispiel von Franz Hirsch mache deutlich, dass in früheren Jahren ganze Gruppen wie beispielsweise Bundeswehrangehörige an den Blutspendeterminen teilnahmen. Heute müssten Blutspender einzelnen angesprochen und gewonnen werden. So sinke die Anzahl der Blutspender, der Bedarf an Blutkonserven aber steige. Ortsvereins-Vorsitzende Schmid berichtete von 521 Blutspendern, die im zurückliegenden Jahr die fünf Termine besucht hätten. Im langfristigen Durchschnitt könne ihr Ortsverein von 110 Spendern pro Termin ausgehen. (som)

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