Kreis Kusel Zur Sache: Landesliga-Verzicht und A-Klasse-Abstieg

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Seit Anfang der Woche ist es amtlich: Bezirksliga-Tabellenführer SC Weselberg pfeift auf den möglichen Durchmarsch. „Zu wenig Spieler“, lautet die offizielle Erklärung. Die Herausforderung Landesliga sei nicht zu stemmen, hat Trainer Attila Baum betont. Diese Entscheidung hat womöglich Folgen auch für die A-Klasse Kusel-Kaiserslautern. Auch wenn das Team von der Sickingerhöhe den dritten Meistertitel binnen dreier Jahre (2015 B-, 2017 A-Klasse) feiern sollte: In die Landesliga will der SCW auf keinen Fall. Somit müsste der Aufsteiger auch, sollte er am Ende Vizemeister werden, die Aufstiegsspiele sausen lassen. Laut Spielordnung aber darf der Tabellendritte nicht in die Relegation. Hieße: Nur einer steigt in die Landesliga auf. Aufstieg oder Verbleib des Vizemeisters in der Bezirksliga aber entscheiden darüber, ob es einen Absteiger mehr oder weniger gibt. Will heißen: Die Mannschaft, die dem Vizemeister der eigenen Liga die Daumen drückt und auf deren Aufstieg hofft, um den freiwerdenden Platz einnehmen zu können, hat schlichtweg Pech gehabt. Diesen Sachverhalt hat auf Anfrage der RHEINPFALZ Bezirksliga-Staffelleiter Reiner Ehrgott bestätigt. Dies könnte den FV Weilerbach treffen oder den TuS Landstuhl: Die kämen im Abstiegsfall in die A-Klasse Kusel-Kaiserslautern. Dies wiederum hieße: Ein Team mehr müsste die A-Klasse verlassen. Bleibt die hiesige A-Klasse davon womöglich verschont, so rechnet Ehrgott damit, dass die Weselberger Entscheidung auf jeden Fall für einen Rutsch im Fußballkreis Pirmasens-Zweibrücken sorgt.

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