Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Voll auf die Nase bekommen

Chancenlos in ihrem Einzel: Julie-Janna Geyer von den ASC Bunker Boys TA Brücken.
Chancenlos in ihrem Einzel: Julie-Janna Geyer von den ASC Bunker Boys TA Brücken.

Die Damen des ASC Bunker Boys TA Brücken warten weiter auf den ersten Sieg. Warum es gegen Kaiserslautern erneut nicht reichte.

BRÜCKEN. Die Damenmannschaft des ASC Bunker Boys TA Brücken wartet in der Pfalzliga weiterhin auf den ersten Erfolg. Am Sonntag unterlagen die Gastgeberinnen auf eigener Anlage dem TC Caesarpark Kaiserslautern mit 2:4 und bleiben damit mit 0:8 Punkten Tabellenletzter. Dabei standen die Vorzeichen erneut nicht günstig für Brücken. Wie schon in den vergangenen Begegnungen musste die Mannschaft ersatzgeschwächt antreten. „Wir geben heute wieder unser Bestes. Wir sind ausgeruht. Die gegnerische Mannschaft hat nach den Leistungsklassen aber die besseren Spieler“, hatte Miriam Huber vor der Partie erklärt. Sie gehört eigentlich nicht zur Stammformation, musste aber erneut aushelfen.

In den Einzeln geriet Brücken früh ins Hintertreffen. Aline Christoffel unterlag Anna Spiegelmacher deutlich mit 0:6 und 1:6. Miriam Huber musste sich gegen Kaiserslauterns Valerie Warga mit 0:6 und 2:6 geschlagen geben. Auch Julie-Janna Geyer fand gegen Ha Vi Pham Le kein Mittel und verlor 3:6, 3:6. Für den einzigen Lichtblick in den Einzeln sorgte Sarah Maurer. In einer umkämpften Partie setzte sie sich gegen Marie-Christine Valdman mit 7:6 und 6:4 durch und hielt ihre Mannschaft im Rennen.

Zweiter Punktgewinn im Doppel

Im Doppel gelang den Gastgeberinnen dann sogar noch der zweite Punktgewinn. Christoffel und Maurer bezwangen Spiegelmacher und Pham Le nach spannendem Verlauf mit 6:4, 0:6 und 10:8 im Match-Tiebreak. Das zweite Doppel ging jedoch klar an die Gäste. Valerie Warga und Marie-Christine Valdman ließen Miriam Huber und Sidney Loos beim 6:2, 6:0 keine Chance und machten den 4:2-Endstand perfekt. Für Brücken setzte sich damit eine bislang enttäuschende Saison fort. Zuvor hatte das Team bereits gegen Jockgrim (0:6), Germersheim (0:6) und Rheinzabern (2:4) verloren. „Wir geben unser Bestes. Immer mit dem Ziel, gut spielen zu wollen. Das hat in dieser Saison leider nicht gut funktioniert. Die Vorderpfälzer haben uns eins auf die Nase gegeben“, sagte Huber.

Trotz der aktuellen Tabellensituation bleibt die Aussagekraft der Tabelle begrenzt, da die Mannschaften unterschiedlich viele Begegnungen absolviert haben. Für Brücken stehen noch zwei Spiele auf dem Programm. Am kommenden Sonntag empfängt der Tabellenletzte den TC Hassloch, eine Woche später folgt das Auswärtsspiel in Siegelbach. Da sollte endlich der erste Saisonsieg gelingen.

x