Lauterecken Volksbank Lauterecken zahlt Dividende von drei Prozent aus
Wie im vergangenen Jahr wird die Volksbank Lauterecken eine Dividende von drei Prozent an ihre 3100 Gesellschafter auszahlen. Dem wurde auf der Vertreterversammlung zugestimmt, bei der rund 100 Leute zugegen waren. Der Bilanzgewinn für das Jahr 2022 beläuft sich auf gut 500.000 Euro und bleibt damit weiter relativ konstant. Der größte Teil fließt in die Rücklagen. „Auf Eigenkapital wird von der Regulation immer mehr Wert gelegt“, betonte Vorstandsmitglied Harald Gabriel im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Die Bilanzsumme für das vergangene Jahr lag bei 297,5 Millionen Euro, im Vergleich zu 288,8 Millionen Euro im Jahr davor. „Es war ein schwieriges Jahr, dieses wird besser werden“, sagte Gabriel. 2022 war geprägt von fallender Nachfrage im Wohnungsbau. Auch die Spareinlagen gingen zurück. Stark gewachsen sei jedoch das Firmenkreditgeschäft. Es wurde in Gebäude und Technik investiert sowie eine Nachhaltigkeitsexpertise eingekauft, weswegen die Verwaltungsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr anstiegen. Dies ist mit Grund dafür, dass sich trotz über der Planung liegenden Zinsüberschusses die Ertragslage der Bank verschlechtert habe, heißt es im Jahresbericht. Vor allem im Hinblick auf die wirtschaftliche Gesamtlage wird die Geschäftsentwicklung von den beiden Vorständen Joachim Wagner und Harald Gabriel als gut beurteilt.
Die Volksbank Lauterecken hat 52 Mitarbeiter und Filialen in Offenbach-Hundheim, Wolfstein, Becherbach, Olsbrücken und Otterbach sowie einen alleinstehenden Geldautomaten in Sien. Der in St. Julian wurde abgebaut.