Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel VfR Hundheim-Offenbach muss sich aus Negativserie befreien

Lukas Weck vom VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler kämpft mit seinem Team gegen den Abstieg aus der A-Klasse.
Lukas Weck vom VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler kämpft mit seinem Team gegen den Abstieg aus der A-Klasse.

Der VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler hat einen schlechten Start in der Abstiegsrunde der A-Klasse hingelegt. Um das Abstiegsgespenst noch verjagen zu können, müssen Punkte, müssen Siege her. Idealerweise schon jetzt, wenn die SG Breitenbach/Dunzweiler in Hundheim aufkreuzt.

Noch ist für den Club aus dem Glantal alles drin. Zwar wird der VfR aktuell „nur“ als Achter der Abstiegsrunde geführt, ein sicherer Nichtabstiegsplatz ist aber nur vier Zähler entfernt. „Wir sind natürlich schlecht in die Abstiegsrunde gestartet und müssen jetzt schauen, dass wir Punkte holen“, weiß Trainer Mario Gailing nur zu gut. Vor knapp zwei Wochen stand eine herbe 0:9-Heimpleite gegen den TuS Schönenberg zum Auftakt der Abstiegsrunde, mit welcher Gailing dann auch überhaupt nicht einverstanden war: „Katastrophe. Wir sind mit einer schlechten Einstellung ins Spiel und haben gegen eine mittelmäßige Mannschaft einen auf die Mütze bekommen.“ Das habe man in der Folge intern auch deutlich angesprochen und darauf schon im Training „eine gute Reaktion gezeigt“. Und auch der Auftritt vor Wochenfrist, obwohl es beim SV Spesbach eine 0:2-Niederlage gab, sei „kämpferisch sau stark“ gewesen. „Spesbach war dann abgezockter als wir, hat seine Chancen gemacht. Wir hingegen nicht. Aber wir haben als Team funktioniert, das stimmt mich froh und optimistisch, dass wir die Kurve noch bekommen“, erklärt Gailing.

Kein Lamentieren

Bezüglich der personellen Situation will er vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) nicht meckern, auch wenn immer mal der eine oder andere Akteur nicht zur Verfügung steht oder stand. „Ich glaube, da hat es uns wohl nicht mehr oder weniger als andere auch getroffen.“ Für das Duell gegen die SG Breitenbach/Dunzweiler hoffen die Verantwortlichen beim VfR auch wieder auf den Einsatz von Artur Jung, dem spielenden Part des Trainerduos.

„Es ist ja noch alles eng beisammen. Natürlich geben wir nicht auf, es sind noch genügend Spiele zu absolvieren. Aber es wird ganz knapp und wie gesagt, wir müssen jetzt anfangen zu punkten. Vier Punkte sollten es aus den kommenden beiden Spielen schon werden“, fasst Gailing noch einmal die Ausgangslage mit Blick auf das Tableau zusammen.

Der Unbekannte

Und so kommt dem Duell mit der Mannschaft aus dem Kuseler Südkreis am Sonntag schon eine gewisse Bedeutung zu. „Das ist schon ein kleines Endspiel“, sagt Gailing. Denn: Der Gegner hat aktuell zwölf Zähler auf der Habenseite, der VfR hingegen elf. Der VfR müsse den gleichen Einsatz zeigen, wie in Spesbach. „Und nach vorne muss das sauberer werden, müssen wir unsere Chancen nutzen“, fordert der Trainer, die Mankos abzustellen. Den Gegner hingegen kenne er nicht wirklich: „Man schaut sich deren Ergebnisse an, wie sie personell stehen. Oder befragt den einen oder anderen Informanten.“ Dass die drei Punkte am Sonntag in der Heimat bleiben und nicht vom Gegner mit auf die weite Heimreise genommen werden, da ist Mario Gailing durchaus optimistisch: „Ich tippe auf einen 3:2-Heimsieg.“

Die Spiele im Überblick

Aufstiegsrunde A-Klasse KUS-KL: FV Ramstein – TSG Wolfstein-Roßbach (Fr, 19 Uhr), VfB Reichenbach II – SV Mackenbach (So, 13)

Abstiegsrunde A-Klasse KUS-KL: SV Steinwenden II – SV Nanz-Dietschweiler II (Sa, 15.30), SG Bechhofen/Lambsborn – SG Hüffler/Wahnwegen, VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler – SG Breitenbach/Dunzweiler, TSG Burglichtenberg – SV Spesbach, TuS Glan-Münchweiler – TuS Schönenberg (alle So, 15), SG Bechhofen/Lambsborn – TuS Glan-Münchweiler (Mi, 19.30)

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