Handball Unnötige Heimniederlage der HSG Schwarzerden-Kusel
Zu Beginn zeigte sich die alte Krankheit der HSG Schwarzerden-Kusel aus der vergangenen Saison: Sie verschlief den Start komplett und sah sich nach fünf Minuten mit einem 1:5-Rückstand konfrontiert. Dennoch fing sich die Heimsieben, die in der A-Liga Ost HV Saar antritt, im Verlauf der ersten Halbzeit und schaffte den Ausgleich (9:9, 22. Minute). Statt nun auch in Führung zu gehen, ließ die Handballspielgemeinschaft die Gäste zu einfachen Torerfolgen kommen. Und bis zur Halbzeitpause konnte sich Werschweiler-St. Wendel dann wieder absetzen (11:14).
Selbst geschwächt
In Halbzeit zwei glich die HSG Schwarzerden-Kusel mit einem 3:0-Lauf erneut aus (16:16, 39. Minute), aber auch jetzt fehlte die letzte Konsequenz, um den Führungstreffer zu erzielen. Zudem schwächte sich die Spielgemeinschaft des TV Kusel und des FC Schwarzerden selbst mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Die Gäste konnten sich so bis zur 43. Minute eine Führung herauswerfen (17:20). Die Kuseler verkürzten aber nochmals bis auf 21:22 (52.) und auch in den folgenden Minuten blieb es eng. Nach dem 23:24 in der 56. Minute gelang ihnen aber dann kein Treffer mehr und die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Am Ende steht für die HSG Schwarzerden-Kusel eine 23:26-Niederlage, die abzuwenden war. Zumal, wenn das Heimteam einige der vielen freien Würfe im Tor untergebracht hätte. Die HSG Werschweiler-St. Wendel spielte cleverer, verschleppte immer wieder das Tempo und brachte die Heimmannschaft so mehrfach aus dem Rhythmus.
Pause bis 11. November
Die HSG ist derzeit Tabellenvorletzter. Nun folgen drei spielfreie Wochen, ehe es am 11. November (20 Uhr) bei der SG SV 64/VT Zweibrücken 4 weitergeht.