Schach RHEINPFALZ Plus Artikel Thallichtenberger vom Schachbund ausgebremst

Die Kuseler Mannschaften warten auf die Fortsetzung der Schach-Saison. Der Pfälzische Schachbund hat den Spielbetrieb seit Einfü
Die Kuseler Mannschaften warten auf die Fortsetzung der Schach-Saison. Der Pfälzische Schachbund hat den Spielbetrieb seit Einführung der 2G-plus-Regel bis ins neue Jahr hinein ausgesetzt.

Der Spielbetrieb im Pfälzischen Schachbund ist bis Ende Januar 2022 ausgesetzt. Dies hat das erweiterte PSB-Präsidium wegen der Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz am Samstag beschlossen. Erstmal liegt alles auf Eis – dabei lief es für den Aufsteiger Thallichtenberg zu Saisonbeginn schon richtig gut.

Mitte Januar 2022 wird das erweiterte Präsidium noch einmal zusammenkommen und beraten, wie es weitergeht. Das Ziel laut Präsidiumsmitglied Manfred Lauer (Wolfstein) ist es die Saison zu Ende zu spielen. Das erweiterte Präsidium hat zudem beschlossen den im Mai 2022 stattfindenden Schachkongress, der vom Schachclub Frankenthal ausgerichtet wird, durchzuführen.

Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung sieht vor, dass nur noch geimpfte und genesene Personen, die zudem getestet sein müssen, an den Mannschaftsspielen teilnehmen dürfen. Die Mannschaften aus dem Kreis Kusel haben bisher bis zu drei Spieltage von maximal neun absolviert. Kurz nach dem Saisonstart wurde im Spielbetrieb bereits die 2G-Regel eingeführt. Ungeimpfte Spieler durften nicht mehr eingesetzt werden. Einige Mannschaften mussten daher Spieler ersetzen.

Wolfstein und Lauterecken ziehen sich zurück

Der Schachclub Königsland Wolfstein hat nach dem ersten Spieltag in der Kreisliga seine Mannschaft zurückgezogen, da zum Zeitpunkt der Entscheidung die Inzidenzzahlen stark angestiegen seien und man der Gefahr aus dem Weg gehen wollte, dass sich Spieler anstecken würden. Wolfstein war im Auswärtsspiel gegen Mackenbach II lediglich mit sechs Spielern angetreten und bezog eine 3:5-Niederlage. Die Partie geht durch den Rückzug Wolfsteins nicht mehr in die Wertung ein. Mit dem Schachklub Lauterecken, der bereits zu Saisonbeginn keine Mannschaft mehr stellte, und dem Schachclub Königsland Wolfstein sind nun schon zwei Vereine aus dem Kreis Kusel nicht mehr im Spielbetrieb vertreten. Gut läuft es dagegen für den Aufsteiger der 1. Pfalzliga, den SC Pachmann Thallichtenberg I. Das Team startete laut Mannschaftskapitän Marcel Agne mit einem verdienten 5:3-Auswärtssieg gegen Schifferstadt. Am zweiten Spieltag gab es ein Unentschieden gegen Frankenthal Ill. Thallichtenbergs Volker Schneider hatte zwar zwei Bauern mehr, musste sich letztlich mit einem Remis zufrieden geben. Bei der 3:5-Niederlage gegen Birkenfeld am dritten Spieltag „war etwas Pech dabei“. Thallichtenberg musste ohne Schneider und Fred Feibert antreten. Diese Schwächung konnte das Team nicht ausgleichen, was letztlich zu einer verdienten Niederlage geführt habe. Mit nun ausgeglichener Bilanz hat Thallichtenberg das Saisonziel Klassenerhalt im Blick. Wegen des vielversprechenden Saisonstartes ist Agne zuversichtlich, die Klasse zu halten.

Gegen Altrip, Mutterstadt, Dahn und Pirmasens erwartet er weitere spannende Kämpfe. „Ein Tabellenplatz in der ersten Tabellenhälfte wäre mein Wunsch. Leider fallen uns aufgrund der 2G-Regel drei Spieler aus, die wir kompensieren müssen“, sagt er.

Weitere Tabellenstände

Bezirksliga, (zwei Spieltage): 2. SC Thallichtenberg II (4 Punkte)

Bezirksklasse (zwei Spieltage): 3. SC Rammelsbach (2 Punkte), 9. SV Kohlbachtal (0 Punkte)

Kreisliga (ein Spieltag): 6. SC Rammelsbach II (0 Punkte), 8. SC Ohmbach (0 Punkte)

Kreisklasse A (zwei Spieltage): 3. SC Ohmbach II (2 Punkte), 4. SV Kohlbachtal II (2 Punkte) Kreisklasse B (zwei Spieltage): 4. SC Thallichtenberg III (1 Punkt).

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