Lauterecken Stadtsanierung: Warten auf grünes Licht aus Trier

Der Bereich der Roseninsel soll aufgewertet werden.
Der Bereich der Roseninsel soll aufgewertet werden.

Die Stadt hat bereits viel Zeit und Mühe investiert, um in Sachen Stadtsanierung voranzukommen. Was fehlt, ist die Unterschrift der Aufsichtsbehörde ADD. Diese ist notwendig, damit die Fördermittel fließen.

Die Summe der Städtebaufördermittel beträgt 4,85 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt liege bei rund 970.000 Euro, sagt Bürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis. „Es ist wichtig, in die Vorplanungen einzusteigen, denn der Sanierungszeitraum beträgt acht bis zehn Jahre. Es wird Zeit, die vielen Ideen bald in die Tat umsetzen“, betont Steinhauer-Theis.

Ideen, wie das Geld zur Steigerung der Attraktivität der Veldenzstadt eingesetzt werden kann, gibt es in Lauterecken einige: Während der Bürger- und Jugendbeteiligung wurde etwa die Aufwertung der zentral gelegenen Roseninsel genannt. Dort soll das Areal zwischen den beiden Flüssen zu einer Freizeitachse werden. In der Verlängerung sollen städtische Gärten angelegt werden. Für die Jugendlichen verschiedener Altersgruppen ist eine Teilfläche des Festplatzes ins Auge gefasst worden. Der vorhandene Spielplatz ist in einem schlechten Zustand. „Wir müssen unbedingt etwas tun“ für die Jugendlichen, schildert die Stadtbürgermeisterin.

Da der Bewilligungsbescheid noch nicht vorliegt, wurden beide Aufträge zur Planung unter Vorbehalt an das Sanierungsbüro BBP Kaiserslautern vergeben. Auch die Beratungstermine für private Sanierungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet wurden in Lauterecken gut genutzt – entsprechend warteten auch viele private Investoren auf grünes Licht aus Trier, so die Stadtbürgermeisterin.

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