Lauterecken Stadtsanierung: Roseninsel im Mittelpunkt
Können alle Maßnahmen realisiert werden, wird sich die Innenstadt deutlich moderner und grüner präsentieren. Die Pläne basieren auf Bürgerideen, ergänzt durch Vorschläge des Planungsbüros BBP Kaiserslautern.
Über ein Jahr wurden die Lauterecker immer wieder zur Beteiligung aufgerufen. Einiges sei erarbeitet worden, erklärte Roland Kettering von BBP. Ganz zentral und immer wieder genannt wurde die in die Jahre gekommene Roseninsel. Eine Vision sei, nicht nur den städtischen Teil der Roseninsel aufzuwerten, sondern auch das Umfeld – teils noch in privatem Besitz – einzubinden und so ein grünes, zusammenhängendes Projekt zu initiieren. Auch im städtischen Teil der Roseninsel sieht Kettering bereits für das kommende Jahr Möglichkeiten, wie die Modernisierung der Wege, Sitzgelegenheiten und Beleuchtung.
Abriss des Lony-Gebäudes?
Im Bereich der Kleingärten könne eine Art Bürgergarten sowie ein Sportgarten nebst Spielplatz entstehen. Im Kostenplan sind die Maßnahmen an der „Freizeitachse“ auf 1,85 Millionen geschätzt. Neben der Unterstützung für private Sanierungen, die die Mitwirkung der Eigentümer erfordern, sind zwölf weitere Maßnahmen geplant. Ein städtebaulicher Missstand sei das südlich der Glanbrücke leerstehende ehemalige Lony-Gebäude, das sich in Privatbesitz befindet. Dort sei ein Abbruch sinnvoll.
Auch die Aufwertung des Festplatzes mit Angeboten für Jugendliche ist eine mögliche Maßnahme, die zügig umsetzbar sei. Für 2022 sind bereits 300.000 Euro beantragt, die auch für Konzepte, Unterstützung privater Maßnahmen sowie Beraterhonorare genutzt werden sollen. Stadtbürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis lobte die Planung, die „viele tolle Impulse“ liefere. „Wenn die ADD zustimmt, geht es weiter voran“, denn der Stadtrat votierte einstimmig für die vorgestellte Planung.
Rücktritt vom Rücktritt
Beigeordneter Heinrich Schreck hat seinen angekündigten Rücktritt zurückgenommen. Nach Gesprächen mit den Fraktionen, Bürgern und Freunden habe er beschlossen, das Amt doch weiterzuführen. Er sei schon 45 Jahre für die Stadt und ihre Vereine tätig.