Lauterecken Stadt richtet Wiesengrabfeld auf Friedhof her
Auf dem Friedhof in Lauterecken wurden alte Gräber abgeräumt. Insgesamt seien optisch und bezüglich der Pflegemaßnahmen deutliche Verbesserungen erzielt worden, schildert Stadtbürgermeister Isabel Steinhauer-Theis. Besonders positiv werten Stadtratsmitglieder das Wiesengrabfeld, dessen Herrichtung die Stadt übernimmt. Es wurde eine angepasste Satzung sowie Gebührenordnung erlassen.
Axel Stenzhorn (Freie Wähler), der beim Bauhof beschäftigt ist, kritisierte, dass auf der „tollen Anlage“ im Bereich der Wiesengrabstätten neben Urnenbestattungen auch Erdbestattungen ermöglicht werden sollen. Der Aufwand diese sei ungleich höher wegen des größeren Erdaushubs und weil anschließend neu eingesät werden müsse. Zudem würden sich mit der Zeit Mulden bilden, wenn sich das Grab setzt. Der Beigeordnete Peter Kriese, von Beruf Bestatter, erklärte, dass dem Mehraufwand mit höheren Gebühren Rechnung getragen werde (Urne: 300 Euro, Reihenwiesengrab: 1000 Euro). Wer ein Grab in der Wiese wünsche, solle die Wahl haben, und nicht indirekt zur Urnenbestattung gedrängt werden. In der Gestaltung der Grabstätte werden die Hinterbliebenen nicht ganz frei sei, es wird eine Prüfung durch die Stadtspitze erfolgen, die das jeweilige Vorhaben genehmigen muss.