Kreis Kusel Silvester und darüber hinaus: So kann jeder die Einsatzkräfte unterstützen
„Wir sind für euch da – bitte seid auch fair zu uns!“ endet eine Mitteilung des DRK-Kreisverbands des Landkreises Kusel, die auf der Facebookseite der SEG (Schnelleinsatzgruppe) veröffentlicht wurde. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Angriffe auf Rettungskräfte – gerade in der Silvesternacht.
„Wenn der Funkmelder geht, lassen wir alles stehen und liegen – egal ob bei der Arbeit, beim Essen mit der Familie oder mitten in der Nacht.“ Das Ziel der Helfer – ob hauptberuflich oder ehrenamtlich – sei stets, zu helfen. „Leider erleben Rettungskräfte in ganz Deutschland immer häufiger verbale Beschimpfungen, Drohungen oder sogar körperliche Übergriffe“, schreibt das Rote Kreuz, „auch wenn wir in unserer Region einen tollen Zusammenhalt spüren, möchten wir heute ein klares Zeichen setzen“. Im Einsatz zähle jede Sekunde, Behinderungen oder Angriffe kosteten wertvolle Zeit, „die über Leben und Tod entscheiden kann“.
Die Rettungskräfte geben Tipps, wie alle helfen könnten: „Geduld haben: Absperrungen haben immer einen Grund, respektiert unsere Einsatzbereiche. Gaffen vermeiden: Haltet nicht mit dem Handy drauf, sondern haltet den Weg für Einsatzfahrzeuge frei. Zivilcourage zeigen: Wenn ihr seht, dass Einsatzkräfte bedrängt werden, unterstützt uns durch Aufmerksamkeit – ohne euch selbst in Gefahr zu bringen.“ Helfen dürfe niemals gefährlich sein.