THALLICHTENBERG
Schach: Ein unglückliches Saisonende, aber ein glücklicher Meister SC Thallichtenberg
Die Schachclubs aus Lauterecken, Wolfstein, Rammelsbach, Thallichtenberg, Ohmbach und Kohlbachtal – das sind die aktiven Vereine im Kreis – können somit für die nächste Saison planen. Unter den insgesamt 15 Mannschaften sind zwei Meister und ein Absteiger. Mit dem letzten Platz in der Bezirksklasse West muss der Schachclub Wolfstein absteigen und spielt in der nächsten Saison in der Kreisliga. Kohlbachtal II wird als Tabellenletzter der Kreisliga hingegen nicht absteigen, da in der kommenden Saison zwei Kreisligen gebildet werden.
Erfreulicher sieht die Bilanz für den Schachclub Pachmann Thallichtenberg aus. Im Jahr ihres 50. Jubiläums wurden die „Pachmänner“ nicht nur Meister in der Kreisklasse B, sondern auch in der 2. Pfalzliga. Der Titelgewinn in der niedrigsten Spielkasse, der Kreisklasse B , stand schon vor Wochen fest, da sämtliche Saisonspiele bereits ausgetragen waren. Für die erste Mannschaft allerdings stand in der 2. Pfalzliga der letzte Spieltag aus.
Zum Saisonfinale hätten die Thallichtenberger noch als Spitzenreiter gegen den Tabellenletzten Ramstein/Miesenbach II antreten müssen. Doch da die Saison nun abgebrochen wurde, kann die Mannschaft kampflos den Titelgewinn feiern.
Dreimal Vize, nun der Titel
„Ich gehe davon aus, dass wir sowieso aufgestiegen wären. Jedoch finde ich es schade, dass wir die Runde nicht fertig spielen konnten. Trotzdem sind wir froh, endlich aufzusteigen, nachdem wir drei Jahre hintereinander jeweils Vizemeister waren – hinter Zweibrücken, Pirmasens und Dahn“, sagt Mannschaftsführer Marcel Agne. Thallichtenberg führte die Tabelle vom ersten Spieltag an und gab die Spitzenposition nicht mehr ab.
Zu dem Titelgewinn habe auch etwas Glück gehört, sagt Agne, Denn gegen den stärksten Konkurrenten Ramstein/Miesenbach I und späteren Vizemeister gab es einen 5:3-Auswärtssieg. Dies habe man auch dem Umstand zu verdanken gehabt, dass der Gegner gleich drei starke Spieler an diesem Spieltag habe ersetzen müssen. An den acht Spieltagen feierte Thallichtenberg sieben Siege und zwar gegen Birkenfeld, Winnweiler, Ramstein-Miesenbach, Enkenbach, Niederkirchen, Weilerbach und Eisenberg. Lediglich am fünften Spieltag gab es beim 4:4 gegen Fehrbach einen einzigen Punktverlust.
Zur Meisterschaft trugen bei: Andre Bold, Marcel Agne, Volker Schneider, Simon Frohnhäuser, Tobias Burkhardt, Ulrich Siefert, Bert Schwarz, Fred Feibert, Marius Herrmany, Andreas Guthmann und Klaus Bier. Erfolgreichste Spieler des Meisters waren in der abgelaufenen Runde Ulrich Siefert mit sechs Punkten aus acht Partien und Marius Herrmany mit 5,5 Punkten aus sieben Partien.