Lauterecken Rettungskräfte: Durch gemeinsames Training für Extremsituationen gerüstet
Am Wochenende stand bei der Feuerwehr Lauterecken eine gemeinsame Fortbildung von Polizei und Rettungsdienst an. Ziel war es, einen reibungslosen Ablauf in Sondersituationen zu garantieren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu stärken. Weitere Kurse sollen folgen.
Das Bewältigen schwierigster Ernstfälle ist glücklicherweise kein Alltag für die regionalen Blaulichtorganisationen. Dennoch ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Mit den Referenten Mike Reedy, Christopher Herzberg, Tobias Lenz und Alexander Schultz absolvierten Einsatzkräfte der Region ein intensives Training für außergewöhnliche Einsatzlagen, vertieften das gegenseitige Verständnis für die Aufgaben der verschiedenen Einsatzkräfte und das Vertrauen in die Kompetenzen der Anderen. Denn strukturierte Einsatzabläufe können in Krisensituationen über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Zusammenarbeit im Ernstfall entscheidend
Polizeibeamte, Rettungsdienstmitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und Notärzte wappneten sich in verschiedenen realitätsnahen Übungen für Extremsituationen, widmeten sich unter anderem der bestmöglichen Kommunikation und der Koordination von Handlungen. „Eine solche enge Zusammenarbeit ist im Ernstfall entscheidend – und das Training hat gezeigt, wie wir uns gegenseitig noch besser unterstützen können“, erklärten die Referenten.
Die Kombinationsfortbildung am Samstag war auch ein Test des Konzepts, um die Schwerpunkte künftiger Kurse auf die Bedürfnisse der Einsatzkräfte zuzuschneiden. Die Rückmeldung der Teilnehmer sei positiv ausgefallen, sodass das Format fortgesetzt werden soll: 2025 soll der Kurs mehrfach stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.