Lauterecken RHEINPFALZ Plus Artikel Realsteuer-Erhöhung und die Folgen: Im Stadtrat wird Kritik laut

Die Anhebung der Grundsteuersätze gab Lautereckens Stadtratsmitglied Peter Jacob Anlass zur Kritik.
Die Anhebung der Grundsteuersätze gab Lautereckens Stadtratsmitglied Peter Jacob Anlass zur Kritik.

Bereits beschlossen hatte der Stadtrat Lauterecken die Anhebung der Steuerhebesätze. Dies wurde nun mittels eines Nachtragshaushalts fixiert. Die Grundsteuer A liegt nun bei 340 von Hundert (bisher 320), die Grundsteuer B bei 385 (365). Peter Jakob (FDP) rechnete vor, dass bei einer Kreisumlage von 43,75 und einer Verbandsgemeindeumlage von 43 Prozentpunkten der Stadt gerade mal 12,75 Prozent ihrer Einnahmen bleiben.

Und es komme noch schlimmer. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen könnten die Nivellierungssätze auf 500 Prozentpunkte steigen, sodass rund ein Drittel mehr an Steuern für jeden Haushalt fällig werde. „Wir müssen eine Revolution machen, brauchen Unterstützung“, befand Jakob. Zudem stellte er die Frage, ob die VG-Umlage tatsächlich so hoch sein müsse. In der VG Nahe-Glan liege die Umlage um neun Prozentpunkte niedriger – Geld, das den Kommunen zur Verfügung stehe.

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