Lauterecken / Obrigheim Pro Seniore: Noch 16 Bewohner und vier Mitarbeiter in Quarantäne
Derzeit stünden noch 16 infizierte Bewohner mit leichten Symptomen im Quarantäne-Wohnbereich, zwölf aus Obrigheim, vier aus Lauterecken. Diese sollen, davon gehen laut Müller die Ärzte aus, in den nächsten zwei Wochen aus der Quarantäne entlassen werden und wieder in ihren Wohnbereich umziehen können.
Wie berichtet sind seit einem Brand im Heizungskeller der Schwestereinrichtung in Obrigheim 74 Senioren von dort in Lauterecken untergebracht. Vor drei Wochen war es in Lauterecken – vorwiegend unter den Bewohnern aus Obrigheim – zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. 69 der zum damaligen Zeitpunkt 139 Bewohner waren positiv auf das Virus getestet worden.
Zwei Schnelltests in der Woche
Zu den aktuell noch 16 Bewohnern in Quarantäne kommen laut Müller noch vier infizierte Mitarbeiter aus Obrigheim – alle in häuslicher Isolation und mit milden Symptomen. Innerhalb der vergangenen beiden Wochen seien 116 Bewohner plus alle 78 im Dienst befindlichen Mitarbeiter nach dem PCR-Verfahren getestet worden. Zudem würden alle Bewohner und Mitarbeiter zweimal pro Woche per Schnelltests überprüft.
Wie viele der Bewohner schwere Symptome hatten, konnte Müller nicht sagen. Die Einrichtung werde in der Regel nicht über den Behandlungsverlauf unterrichtet, weil dies Sache der Ärzte sei. Insgesamt habe das Team um Einrichtungsleiterin Erika Zapp zusammen mit Ärzten und Gesundheitsamt sehr gute Arbeit geleistet, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen. Dabei hätten sich die Pflegeteams aus Lauterecken und aus Obrigheim hervorragend unterstützt.
Müller geht davon aus, dass die Einrichtung zu Beginn des neuen Jahres wieder komplett frei von Corona sein wird. Aktuell bereite man sich auf die Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern vor: „Diese wird zeitnah nach den Feiertagen erfolgen.“