Lauterecken
Pro Seniore: Bewohner aus Obrigheim werden wohl längere Zeit bleiben
Wie lange die 74 Bewohner aus der Pro-Seniore-Einrichtung in Obrigheim, die wegen eines Heizungsbandes am Wochenende in den zum Konzern gehörenden Seniorenwohnpark in Lauterecken verlegt wurden, dort bleiben müssen, lässt sich noch nicht abschätzen. Wie Pro-Seniore-Pressesprecher Peter Müller am Montag der RHEINPFALZ auf Anfrage sagte, hängt die Aufenthaltsdauer vom Ergebnis der momentan laufenden Ermittlungen zum Schadensausmaß ab. Er gehe allerdings davon aus, dass es „wohl eher eine Sache von Monaten“ als von Wochen werde.
Beim Brand des Heizungsraums im Pro-Seniore-Haus in Obrigheim sei auch die Stromverteilung in Mitleidenschaft gezogen worden. Erst wenn das gesamte Schadensausmaß ermittelt sei, könne man abschätzen, wie lange die Wiederherstellung in Anspruch nehmen werde und wann die Senioren wieder zurückkehren könnten. Man wolle den Schaden natürlich so schnell wie möglich beheben.
Der Seniorenwohnpark in Lauterecken ist mit den verlegten Bewohnern nun voll belegt. „Es war ein Glück, dass wir noch Platz in Lauterecken hatten“, sagte Müller. Die zusätzlichen Bewohner zu verpflegen, sei kein Problem. Der Transport der Bewohner sei aufwendig gewesen, da er unter erschwerten Corona-Bedingungen habe erfolgen müssen. Erfahrungen hat Müller damit schon im Juni gesammelt, als Bewohner wieder in das Lauterecker Haus zurückkehrten, das wegen Sanierungsarbeiten nach einem Brand im Juni 2018 aufwendig saniert werden musste. Die Mitarbeiter des Pflegebereichs aus Obrigheim werden täglich per Shuttlebus nach Lauterecken gefahren, um die Senioren zu betreuen.