Oberes Glantal
Positives Fazit für eineinhalb Jahre Forstzweckverband Oberes Glantal
Der Jahresabschluss liegt noch nicht vor – „wahrscheinlich im April“, sagt Kleinhempel. „So wie es sich jetzt darstellt, wird der Zweckverband mit einem schönen Plus abschneiden.“ Ob das am neuen Verband liege, sei nicht unbedingt auszumachen. Immerhin hätten die Holzpreise deutlich angezogen.
Was sich schon gezeigt habe: Durch das Zusammengehen der 14 Gemeinden, die seit eineinhalb Jahren im Zweckverband ihre 1400 Hektar Wald gemeinsam bewirtschaften, „haben wir weniger Verwaltung, das ist definitiv so“. Statt in 14 Einzelgemeinden Forstwirtschaftspläne vorstellen zu müssen, geschehe dies nun in einer Verbandssitzung.
Stilllegungsflächen pro Kommune
Die für die Prämien aus dem Programm Klimaangepasstes Waldmanagement stillzulegenden Flächen seien natürlich mit den Ortsgemeinden abgestimmt worden. „70, 80 Prozent waren einverstanden, es gab ein paar Justierungen – zum Beispiel wegen Windenergie-Plänen“, berichtet Kleinhempel. Der Verbandsvorsitzende Christoph Lothschütz erklärt: Zwar hätten die fünf Prozent Stilllegungsflächen einfach auf die Gesamtfläche berechnet und irgendwo im Gebiet angelegt werden können. „Wir brechen es aber auf die Kommunen runter.“
Weil im vergangenen Jahr eine Firma mit ihrem Harvester nicht gekommen sei, habe die Vergabe für den Einschlag aufgelöst werden müssen, berichtet Kleinhempel. Es sei zu Verzögerungen gekommen, die Arbeiten hätten im Herbst und Winter durchgeführt werden müssen. Über die in Mitleidenschaft gezogenen Wege habe es Beschwerden gegeben, doch sie werden wieder instandgesetzt.
Lernprozess in der Abstimmung
Kleinhempel ist zufrieden mit den ersten eineinhalb Jahren Zweckverband Oberes Glantal. Sie spricht von einer „unglaublich tollen Zusammenarbeit mit dem Verbandsvorsitzenden Christoph Lothschütz “ und von einem Lernprozess. Lotschütz: „Wir mussten Betriebsabläufe und Abstimmungswege finden.“