Lauterecken
Neue Fassade des Verwaltungsgebäudes schon zu erkennen
Die Sanierung ist fast fertig: Weiß ist der vordere Gebäudeteil mit Eingangsbereich, blau der Block linker Hand, grau der rechts hinten. Das Gerüst soll in den kommenden Wochen abgebaut werden.
Vor fast einem Jahr hatten die Arbeiten begonnen, die sich zuerst wegen Lieferschwierigkeiten beim Dämmmaterial und zuletzt wegen des Wartens auf geeignete Wetterbedingungen für die Verputzarbeiten verzögerten.
Erforderlich geworden war die Sanierung, weil sich Siebenschläfer in der Fassade eingenistet hatten – Geruchsbelästigungen für die Mitarbeiter waren die Folge. Die mussten nun zwar monatelang auf Gerüste und die davor hängenden Tücher schauen. Der Geruch war aber schon direkt nach dem Entfernen der alten Fassade weg.
Innensanierung im Zeitplan
Für insgesamt 675.000 Euro sind die Gewerke im vergangenen Jahr vergeben worden. Eine Abrechnung sei noch nicht erfolgt, die endgültigen Kosten noch nicht bekannt, erklärt Bürgermeister Andreas Müller auf Nachfrage der RHEINPFALZ. 60 Prozent Förderung gibt es für die Fassadensanierung aus dem Investitionsstock des Landes.
Nicht gefördert wird jedoch die Innensanierung im fast 50 Jahre alten Gebäude. Sie ist mit 450.000 Euro veranschlagt. Kostenüberschreitungen zeichneten sich derzeit nicht ab, sagt Müller. Im zweiten Obergeschoss sei die technische Innensanierung abgeschlossen, aktuell seien die Handwerker im ersten Obergeschoss zugange. Die Arbeiten starteten im März und sollen acht bis zehn Monate dauern.
Was tun bei Gasengpass?
Mit der energetischen Sanierung außen sowie der Innensanierung inklusive neuer Heizung sei man gut aufgestellt für die aktuell drohende Gas- und Energieknappheit, sagt der Bürgermeister. Für die Gebäude der Verbandsgemeinde werden derzeit Ideen geprüft, wie mögliche Temperaturabsenkungen oder das Abschalten von Beleuchtungen an manchen Stellen. Auch werde über die Möglichkeiten gesprochen, ganze Ressorts temporär ins Homeoffice zu verlagern oder über Schließtage für die Verwaltung. Auch solle geprüft werden, ob und wo im öffentlichen Raum die Beleuchtung zurückgefahren werden könnte.