Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Nach verhaltenem Start: Marijan Griebel liefert sich in Ypern packendes Duell

Marijan Griebel
Marijan Griebel

Das Team Marijan Griebel/Tobias Braun (Hahnweiler/Maikammer) ist auf dem besten Weg, auch dieses Jahr den „Stellantis Motorsport Rally Cup Belux“ zu gewinnen.

Beim dritten Lauf dieser Meisterschaft, der Ypern-Rallye in Belgien, fuhren Marijan Griebel/Tobias Braun in einer starken Konkurrenz auf Rang zwei. 18 Wertungsprüfungen über 220 Kilometer standen auf dem zweitägigen Programm in Belgien. Wieder etwas verhalten ist das Team im Peugeot 208 mit Frontantrieb in die Rallye gestartet und verlor dabei wertvolle Sekunden, wie sich später herausstellte. Nach dem ersten Tag lag das Team dennoch auf Rang zwei und in Tuchfühlung zum Österreicher Julian Wagner mit Beifahrerin Hanna Ostelnder, ebenfalls im Peugeot 208.

Am zweiten Tag wechselten sich die beiden Teams bei den Bestzeiten ab und boten den vielen Zuschauern spannenden Motorsport. Dabei bewegten sich die beiden internationalen Top-Piloten auf Strecken von Rallye-Weltmeisterschaftsläufen. Im Ziel hatte das österreichische Team die Nase mit einem Vorsprung von elf Sekunden vorne – bei einer reinen Fahrzeit auf den Bestzeitprüfungen von über zwei Stunden. „Zum Schluss fehlten uns genau jene elf Sekunden, die wir auf den ersten beiden der 18 Wertungsprüfungen verloren haben. Ob ich etwas zu defensiv begonnen habe oder die Umstellung vom allradgetriebenen Skoda Fabia aus der deutschen Rallye-Meisterschaft auf den Peugeot 308 mit Frontantrieb die Ursache ist, weiß ich selbst noch nicht“, resümierte der Fahrer des MSC „Potzberg“ Altenglan. „Auf jeden Fall war es eine erstklassige Rallye, und wichtig war der Sieg der Power Stage mit den fünf Zusatzpunkten“, ergänzte Marijan Griebel: „Wir können Belgien ein weiteres Mal mit erhobenem Haupt verlassen.“

Der 34-jährige Polizeihauptkommissar Griebel hat ohnehin gute Erinnerungen an die Ypern-Rallye. Vor sieben Jahren konnte er dort seinen ersten Sieg in der Junioren-Europameisterschaft einfahren. „Der Ablauf der Veranstaltung hat sich seitdem kaum verändert“, berichtete Griebel vom Wochenende.

x