Lauterecken Lautertalstraße: Gemeindeanteile für Ausbau festgelegt

Die Lautertalstraße wurde bis zum Bestattungshaus Peter Kriese erneuert.
Die Lautertalstraße wurde bis zum Bestattungshaus Peter Kriese erneuert.

Anwohner in Straßen mit Durchgangsverkehr müssen geringere Ausbaukosten tragen.

Nachdem im Juli eine rückwirkende Umstellung auf wiederkehrende Beiträge im Stadtrat Lauterecken gescheitert war, hat dieser nun entschieden: Von den einmalig zu entrichtenden Kosten für die bereits zum Teil sanierte Lautertalstraße sowie die zur Sanierung anstehende Cronenberger Straße übernimmt die Stadt 65 Prozent und respektive 30 Prozent der Kosten.

Die Begründung: In der Lautertalstraße, teils städtisch teils in Kreis-Verantwortung, herrscht „überwiegend Durchgangsverkehr“. Der Stadtrat orientiert sich am höchstmöglichen Gemeindeanteil für diesen Fall. Die Anwohner der Cronenberger Straße, einer Kreisstraße, werden für die Gehwege zahlen müssen. Da diese „ganz überwiegend“ von Anliegern genutzt werden, gibt die Stadt hier nur 30 Prozent dazu – auch dies mit viel gutem Willen.

Stadtbürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis hofft auf ein Ende der Buckelpiste am Ortseingang im kommenden Jahr. Ursprünglich hatte der Kreis mit seinen Arbeiten schon im Herbst auf jene im städtischen Teil folgen wollen. Ist die Lautertalstraße fertig, soll es in der Cronenberger Straße weitergehen.

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