Leichtathletik
Läufer des Bergland-Trails begeistert von der Region und der Organisation
Am Freitag startete das Läuferfeld auf der Burg Lichtenberg mit dem Ziel Wolfstein. Am Samstag ging es von Wolfstein zum Potzberg und wieder zurück, und zum Finale am Sonntag wurden die Sportler entlang der Wanderstrecke „Preußensteig“ geführt. Im Ziel, dem Kuseler Stadtteilzentrum Diedelkopf, gab es viel Lob von den Teilnehmern: „Ein herrliche Landschaft. Das ist ja wie im Allgäu“, schwärmte Björn Schilling aus Brackenheim, der mit 12:52 Stunden den zweiten Platz erreicht und damit 18 Minuten länger als der Erstplatzierte Peters benötigt hatte.
Für Hella Schmidt war der Streckenverlauf nichts Neues, da sie mittlerweile Dauergast beim Pfälzer Bergland-Trail ist. „Doch ich bin immer wieder begeistert von dem schönen Preußensteig. Man sieht die Burg Lichtenberg immer wieder aus einem anderen Blickwinkel“, sagte sie. Auch Gesamtsieger Peters fand die Strecke „traumhaft“ und den Lauf „sehr gut organisiert“.
Fünf Helfer ausgefallen
Für Veranstalter Günther Bergs ein schönes Lob, das er gerne hörte, denn wegen Corona sind ihm fünf Helfer ausgefallen, so dass er mit wenigen Unterstützern den Lauf ausrichten musste. Zu seinen Helfern gehörten Nicole Rauhfuß, Peter Pfleger, Axel Nentwig und Ehefrau Heike Bergs. Gut gelaunt zeigte sich Bergs, als die Läufer nach und nach ins Ziel kamen. Die große Enttäuschung von vor zwei Jahren war somit wettgemacht. Im Jahre 2020 war der Bergland-Trail fertig organisiert und hatte wegen Corona wenige Tage vor dem Start abgeblasen werden müssen: „Mehrere angemeldeten Läufer haben vollständig oder teilweise auf die Rückzahlung des Startgeldes verzichtet, so dass mein finanzieller Verlust sich in Grenzen hielt“, berichtet Bergs. „Es hat sich damit gezeigt, dass wie alle eine große Familie sind“.
Sehen lassen konnten sich auch die Preise, die Bergs den Siegern überreichte, darunter Gutscheine für eine Übernachtung und ein Abendessen im Hotel „Meisenheimer Hof“ und ein Abendessen mit Übernachtung in einer der beiden Jugendherbergen des Landkreises, außerdem Draisinenfahrten und Eintrittskarten für die Freilichtbühne in Katzweiler. Gleich mehrere Teilnehmer versicherten: „Wir kommen im nächsten Jahr wieder“.