Fußball
Konni Weis gibt Amt als Trainer des TuS Schönenberg auf
Das Spielkonzept unter Spielertrainer David Becker trägt Früchte. Seit fünf Spielen sind die Bepas nun ungeschlagen. Damit reihen sich die Blau-Weißen auf Rang sieben ein. Aber der Schein trügt etwas. Denn die Bepas hängen noch eine Partie hinten dran. Und der Abstand auf Rang zwei beträgt lediglich drei Punkte. Oben mitspielen ist also wieder voll drin. Dabei sah es vor ein paar Spieltagen noch ganz anders aus: Am zehnten Spieltag hielt sich der TuS nämlich gerade noch so am rettenden Ufer.
„Ich bin zu 100 Prozent zufrieden“, erklärt der zu dieser Saison dazugestoßene Spielertrainer. Er fühle sich rundum wohl. Der Spirit stimmt einfach. „Die Trainingsbeteiligung ist top“, sagt Becker. Und damit geht eine große Freude am gemeinsam ausgelebten Sport einher. Für Becker gilt es, diese Freude so lange wie möglich aufrecht zu halten.
Stabilität durch Systemumstellung
Die positive Bilanz der jüngsten Spiele ist auf eine Umstellung zurückzuführen. Denn zuvor hatte Becker die Anzahl an Gegentoren kritisiert. In den ersten neun Spielen kassierten die Bepas 22 Stück. Mit einer Systemumstellung sorgte der Spielertrainer für mehr Konstanz und Kontrolle. Folge: In den vergangenen fünf Partien musste der TuS-Schlussmann Felix Niebergall im Schnitt nur noch einmal pro Spiel hinter sich greifen.
Für den Rückrundenauftakt gegen Aufsteiger SV Katzweiler wünscht sich Becker ein anderes Resultat als im Hinspiel. Damals lag seine Mannschaft nach 36 Minuten bereits mit drei Toren im Hintertreffen und konnte diesen Rückstand bis zum Schlusspfiff nicht mehr egalisieren. „Katzweiler ist vor allem im Umschaltspiel und im Spiel nach vorne sehr gut“, hält Becker fest. Weiter führt er aus: „Wir wollen gut verteidigen und ein gutes Spiel ablegen.“
Schon 13 Punkte Rückstand
Sechs Spiele lang hat der TuS Schönenberg nichts Zählbares mehr holen können. Damit hat sich die Schlinge mehr und mehr zugezogen. Und die bittere Realität lautet nun: vorletzter Platz. Zum rettenden Ufer beträgt der Abstand 13 Punkte. Und die erste Hälfte der Saison ist vorbei. Nun müssen im Kellerduell Punkte her.
Zudem hat Trainer Konni Weis seinen Rücktritt bekanntgegeben. Interimsweise übernehmen Timo Molter und Maksim Ackermann das Amt.
„Wenn nicht gegen Fehrbach, wann dann?“, fragt Spielleiter Timmy Weis. Der FC Fehrbach ist den Schönenbergern bereits aus dem Abstiegskampf der Vorsaison bestens bekannt. Aber die Lage der Fehrbacher ist aktuell noch prekärer als die der Schönenberger. Nur ein Punkt steht nach 14 absolvierten Spielen auf deren Konto. Und diesen einen Punkt holte der FC Fehrbach ausgerechnet im Hinspiel gegen den TuS Schönenberg. Nochmals einen Punkt dürfen die Schönenberger dem FC allerdings nicht gönnen. Denn sie selbst haben den Dreier mehr als nur nötig.
Endlich den Bock umstoßen
Vergangene Woche machten die Schönenberger keine schlechte Figur. Aber mal wieder konnte sich der TuS nicht belohnen. Die oben mitspielenden Battweilerer gingen zehn Minuten nach der Halbzeit durch einen verwandelten Elfmeter in Front und erhöhten in der letzten Minute noch auf 2:0. Ein Unentschieden war allerdings mindestens drin. Denn eins ums andere Mal setzte der TuS Nadelstiche.
Aber die Schönenberger müssen ihre Chancenverwertung unbedingt verbessern. Die geringe Torausbeute resultiert nämlich vor allem aus der Anzahl an eben nicht genutzten Möglichkeiten. Der Rückrundenstart ist ein guter Zeitpunkt, um den Bock jetzt endlich umzustoßen.