Einwurf
Killerspiel: Fragwürdiger Freizeitspaß

In sicheren Zeiten ein bisschen Krieg spielen. Zum Beispiel den Scharfschützen mimen und seinem Gegner – sagen wir es mal, wie es ist – den Kopf wegschießen als Freizeitspaß. Auch wenn dabei real niemand ums Leben kommt, diese Überwindung muss man erstmal hinkriegen. Hier geht’s nicht um Klappscheiben. Mit Tötungsabsicht in ein Spiel gehen, reale Gefechte nachspielen, um ... ja, was eigentlich? Um sich abzureagieren? Um zu beweisen, was für ein martialischer, unbezwingbarer „Held“ man ist? Ein solches menschenverachtendes Killerspiel noch im Bereich des Sports anzusiedeln, ist mehr als fragwürdig.
