Kusel
„Kein Bock auf Nazis“: Mehr als ein Musik-Festival
„Mir ist es immer wichtig, nicht einfach nur ein Musikfestival zu organisieren, sondern auch wichtige Informationen zu vermitteln“, sagt Organisator Bastian Drumm. Deshalb hat er neben den musikalischen Beiträgen auch ein informatives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Unterstützt wird das Festival von der Partnerschaft für Demokratie Kusel über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Bereits am Freitag, 6. August, spricht die Diplom-Politologin und mehrfach ausgezeichnete freie Journalistin Andrea Röpke in der Abteikirche in Offenbach-Hundheim. Ihr Vortrag steht unter der Überschrift „Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“. Los geht es um 19 Uhr.
Vortrag und Infostände
Am Samstag gibt es dann auf der Burg Lichtenberg für maximal 300 angemeldete Gäste den Vortrag von Herbert Swoboda vom Interkulturellen Jugendnetzwerk Wilde Rose und ehemaliger Vorsitzender des Bundes der Pfadfinder (BDP) über „Die Geschichte der Lichtenbergfahne“. Viele Infostände seien zusem ab Mittag geöffnet, es gibt ein Kinderprogramm. Ab 14 Uhr werden die ersten musikalischen Beiträge von „Coco Blamed The Cat“, De Pascal Vu Wooltz (Akustik-Punk aus Luxembourg) und dem Liedermacher Kai P Ranja Ohrschlawiner aus dem Saarland zu hören sein.
Ab 18 Uhr stehen auf der Bühne: Revolution Inc. (Punkrock) aus Idar-Oberstein, Rauchen (HC-Punk) aus Hamburg, Düsenjäger (Emo-Düster-Punk) aus Dortmund, Amen 81 (Crust-Punk) aus Nürnberg, Hysterese (Punkrock) aus Tübingen, Mülheim Asozial aus Köln, HC Baxxter (Electro-Punk) aus Bielefeld
Von Nachfrage überrannt
„Die Leute haben uns überrannt. Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar dem benachbarten Ausland haben sich Leute angemeldet. Momentan müssen wir die Leute leider auf die Warteliste setzen“, sagt Drumm. Er bittet jene, die nicht kommen können, sich abzumelden, um Nachrückern Platz zu machen. Infos und Kontakt über die Facbook-Seite „Kein Bock auf Bazis Festival Kusel“.