Fußball
Kampf um die Aufstiegsplätze der C-Klasse: Es bleibt spannend
Ist der Titelkampf in der C-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord jetzt nur noch ein Dreikampf? Es deutet zumindest einiges darauf hin, dass die beiden Aufstiegsplätze zwischen dem SV Hefersweiler (16 Spiele/40 Punkte), dem SV Kaulbach-Kreimbach (15/37) sowie dem FV Ramstein III (15/35) ausgespielt werden. Außer Acht lassen darf man die SG Altenglan/Rammelsbach/Theisbergstegen (14/30) aber weiterhin nicht, denn die muss sich fortan nicht mehr in direkten Duellen messen, während das Spitzentrio sich die Punkte in drei Spielen noch gegenseitig wegnimmt. Schon am kommenden Sonntag kommt es zum Duell zwischen Ramstein III und den „Kaulis“.
Aber zurück zum Spiel am Samstag. Was die Akteure den über 100 Zuschauern auf dem Kaulbacher Rasen boten, war von viel Zweikampfhärte und Nickeligkeiten geprägt. Manchmal auch über der Grenze des Erlaubten. So musste Schiedsrichter Michael Roos insgesamt zehn Gelbe Karten zücken, auf Seiten der Heimmannschaft kassierte Christian Gutmann in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot, bei den Gästen musste Juan Carlos Barrena Garcia kurz vor der Pause mit einer Zeitstrafe vorübergehend vom Feld.
Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Gäste, die durch Maximilian Kreutz in der 14. Minute auch die erste gute Chance hatten. Dessen Schuss aber ging deutlich über den Kasten. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Hausherren jedoch besser ins Spiel. Zu den beiden entscheidenden Treffern aber kamen sich auch und vor allem dank der gütigen Mithilfe ihrer Gegner. In der 20. Minute ließ Torwart Marc Eric Meyer einen eigentlich harmlosen Freistoß von der linken Seite nach vorne abprallen, den Abstauber nahm SV-Kapitän Lukas Küntzer dankbar an und versenkte ihn humorlos im Netz. Und keine zehn Minuten später verdaddelte die Abwehr der Kombinierten ohne große Not vor dem eigenen Strafraum einen Ball. Küntzer nahm ihn auf, legte quer zu Nils Bergsträßer, dessen Flachschuss ins linke, untere Eck Keeper Meyer keine Chance ließ.
Chancen verpuffen
Und auch, wenn dieses Ergebnis zur Pause durchaus verdient war, das Spiel hätte nicht auch so enden müssen. Alleine in den ersten Minuten nach der Pause boten sich den Gästen gleich drei gute Chancen. Auch die Hausherren hatten mehrere gute Chancen, die sie aber unsauber zu Ende spielten oder die vom jetzt aufmerksamen Torwart vereitelt wurden. Und weil auch David Däberitz trotz weiterer, sehr guter Gelegenheiten für die SG kein Treffer mehr gelingen wollte, blieb es eben beim 2:0-Endstand für den SVKK.
„Das war schon verdient und hätte später raus auch 4:2 oder 5:3 für uns ausgehen können. Wir haben zu Null gewonnen, insofern bin ich zufrieden, wenngleich beispielsweise die Phase nach der Pause, wo wir uns zu sicher gefühlt haben, nicht gut war“, kommentierte SV-Spielertrainer Sascha Herz, dessen Aktionen auf dem Feld Hand und Fuß hatten. Sein Gegenüber Andreas Jacob war vor allem mit dem ersten Abschnitt nicht zufrieden: „Wir haben zwar später immer noch die Chancen, zurückzukommen, das ist der Unterschied zur Hinrunde, da haben wir die Dinger gemacht. Heute haben wir das Spiel durch die zwei krassen Fehler in der ersten Halbzeit verloren.“