Lauterecken Jugendzentrum öffnet mit zwei neuen Betreuerinnen wieder

Wer gewinnt beim Tischfußball? Die beiden Neuen zeigen, was sie können: Dimphina Hoffmann (links) und Mareike Nowak. Im Hintergr
Wer gewinnt beim Tischfußball? Die beiden Neuen zeigen, was sie können: Dimphina Hoffmann (links) und Mareike Nowak. Im Hintergrund Bürgermeister Andreas Müller.

Das Lauterecker Jugendzentrum musste wegen Personalmangel acht Wochen geschlossen bleiben. Am Freitag konnte mit einer kleinen Feier wiedereröffnet werden, bei der auch die beiden neuen Betreuerinnen vorgestellt worden sind.

Auf Anette Junkes, die ihren Posten nach zwanzig Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, sowie Manuela Müller, die sich nach fünf Jahren im Juz beruflich neu orientiert hat, folgen nun Mareike Nowak und Dimphina Hoffmann. Beide Frauen stammen aus Lohnweiler. Nowak steht kurz vor dem Abschluss ihre Studiums als Sozialpädagogin. Sie war schon sechs Jahre ehrenamtlich im Jugendzentrum Wolfstein tätig. Ihre künftige Kollegin lernte zunächst den Beruf Bürokauffrau, ehe sie beruflich umsattelte und sich in den Bereichen Tanzpädagogik, Sexualpädagogik und Kunsttherapie ausbilden ließ.

Ihr neues Wirkungsgebiet ist das Jugendzentrum, das vor zwei Jahren im ehemaligen Forstamt in der Karl-Keller-Straße eingerichtet worden ist. Der Umzug von der Schulstraße war notwendig geworden, da das bisherige Domizil nicht die erforderlichen Vorschriften, wie für den Brandschutz, erfüllte. Das Gebäude ist inzwischen abgerissen worden.

Platz fürs Spielen und Lernen

Der neue Standort, in dem bis vor etwa zwanzig Jahren das Forstamt untergebracht war, stand viele Jahre leer. Es wird von der Stadt an die Verbandsgemeinde vermietet. Mit dem neuen Jugendzentrum zeigte sich der Bürgermeister Andreas Müller zufrieden. „Es liegt zentral und im Sommer können die Treffen nach draußen auf die nahe gelegene Roseninsel verlegt werden“, sagte er bei der Feier am Freitag.

Die beiden neuen Jugendsozialarbeiterinnen zeigten sich vom Raumangebot ihrer neuen Arbeitsstelle angetan: Das Gebäude biete gute Voraussetzungen für die Aktivitäten. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern sind Räume für Billard, Tischfußball, Videospiele und Arbeiten am Computer eingerichtet. Dazu gibt es einen „Chill-Out-Raum“ und einen Anti-Aggressionsraum. Das Jugendzentrum ist montags bis freitags von 14 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

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