Lauterecken Jugend forscht: Schüler des Veldenz-Gymnasiums räumen Preise ab
Den ersten Platz im Fach Chemie belegten Elias Ropers, Luca Leonhardt und Anna Christmann aus der 8b. In ihrem Projekt „Regional und nachhaltig? – Mit Steinstaub gegen die Bodenversauerung“ untersuchte die Gruppe, inwiefern mithilfe des mineralischen Abfallprodukts der Boden vor Übersäuerung geschützt werden kann. Dafür erhielten die Jungforscher zusätzlich den Sonderpreis für Ressourceneffizienz. Sie qualifizierten sich außerdem für die Teilnahme am Landeswettbewerb.
In der Kategorie Biologie widmeten sich die Sechstklässler Luca Winter und Nils Studt ebenfalls dem Material Steinstaub. In ihrer Arbeit „Bodenindikator Regenwurm – Wie wohl fühlt er sich in welchem Boden?“ erforschten sie, ob Regenwürmer Böden mit hohem Steinstaubzusatz als Lebensraum bevorzugen. Erkenntnisse lieferten den Schülern die Anzahl der gelegten Wurmeier oder die Menge der gegrabenen Gänge. Das Duo belegte den zweiten Platz.
Der Sonderpreise für Ideenreichtum
Erfolgreich schnitt auch das Projekt von Sophie Gräbner und Aileen Krauß aus der 6a in der Kategorie Biologie ab. Für ihre Arbeit, in der das Duo unterschiedliche Pflanzen und Böden untersuchten, erhielten sie den dritten Platz. Die Schülerinnen hinterfragten, ob das Naturprodukt Steinstaub aus dem nahegelegenen Steinbruch Jung ein gutes Düngemittel für Pflanzen sein kann.
Das Thema Sicherheit spielte bei den Schülern der 6b eine große Rolle: Isabell Dill, Sebastian Theis und Noah Much beschäftigten sich mit der Frage, wie unterschiedliche Böden am besten vor Erdrutschen gesichert werden können. Für ihr Sicherheitsbewusstsein erhielten sie neben dem zweiten Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften den Sonderpreis „Thinking Safety“ (zu Deutsch: „Sicherheit denken“).
Was schützt vor Kälte?
Eine Versuchsreihe im Bereich Physik führten Vanessa Krauß und Pauline Hamann (beide 5b) durch. In dieser untersuchten die Mädchen, welche Kopfbedeckung am besten im Winter vor Kälte schützt. Für ihre Ergebnisse erhielten sie einen Experimentierkasten als Sonderpreis.
Zusätzlich erhielt auch die Schule für die hohe Anzahl der eingereichten Arbeiten eine Auszeichnung. Jedes Jahr arbeiten Schüler freiwillig mehrere Monate an selbstgewählten Projekten aus den Fachbereichen Physik, Biologie, Chemie sowie Geo- und Raumwissenschaften. Im Regionalwettbewerb qualifizieren sich anschließend die besten Projekte für den Landeswettwerb Rheinland-Pfalz. Dieser findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. März digital statt.