Kreis Kusel Impfstoff kommt fast eine Stunde zu spät

Am Impfbus bilden sich immer wieder Schlangen, teilweise reichen die mitgebrachten Impfdosen nicht, um alle Interessenten zu imp
Am Impfbus bilden sich immer wieder Schlangen, teilweise reichen die mitgebrachten Impfdosen nicht, um alle Interessenten zu impfen.

Viele Menschen kamen am Donnerstag zum Impfbus nach Lauterecken – die ersten schon vor sechs Uhr am Morgen. Doch der Impfstoff wurde erst gegen 9 Uhr geliefert.

Von Astrid Böhm

Es habe Verzögerungen bei der Vorbereitung des Impfstoffes gegeben, informiert der DRK-Landesverband auf Nachfrage. Zudem habe das Team noch 45 Minuten von der Apotheke zum Impftermin fahren müssen. „Wir bedauern das sehr.“

Ordentlich durchgefroren waren die Impfwilligen, die auf dem Wasgau-Parkplatz ausharrten. Wer früh da war, sah gegen 8 Uhr den Bus kommen. Der Impfstoff kam per Auto – in speziellen Boxen gut gesichert und gekühlt, versichert eine DRK-Pressesprecherin. Ob alle geimpft werden konnten, könne sie erst am Freitag mitteilen.

Keine Wartezeiten auf Windhof

Reibungslos ist laut Kreisverwaltung der Impfzentrum-Neustart am Mittwoch verlaufen. Alle mit Booster-Termin seien gekommen, es habe keine Wartezeiten gegeben, nur zu Anfang kleine technische Schwierigkeiten mit einem Drucker. 252 Impfungen wurden verabreicht.

Zwei, drei Impfwillige seien ohne Termin auf den Windhof gekommen, berichtet Kreis-Pressesprecherin Karla Hagner. Sie seien auf freie Angebote wie die Impfbusse hingewiesen worden. Am Montag können auf der Internetseite des Kreises wieder Termine für Booster-Impfungen (15. und 17. Dezember) gebucht werden.

Impfappell der Bürgermeister

Einen gemeinsamen Impfappell haben die Bürgermeister Stefan Spitzer (Kusel-Altenglan), Christoph Lothschütz (Oberes Glantal) und Andreas Müller (Lauterecken-Wolfstein) verfasst. Corona-Schutzimpfung und Booster-Auffrischung seien der beste Weg aus dieser Pandemie, heißt es da.

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