Lauterecken RHEINPFALZ Plus Artikel Haus Busch: Architekt widerspricht der Darstellung, er habe einen Fehler gemacht

Das Haus Busch wird nun teurer.
Das Haus Busch wird nun teurer.

Architekt Peter Cappel wehrt sich gegen den Vorwurf, beim Lauterecker Haus Busch einen Planungsfehler gemacht und damit mehrere Zehntausend Euro Mehrkosten ausgelöst zu haben.

Der RHEINPFALZ schreibt Cappel, er habe gegenüber dem Beigeordneten Peter Kriese keinen Fehler eingeräumt; weder einen Planungs- noch einen Fehler bei der Kostenermittlung. Der Betrag von 10.000 Euro für Lüftungen sei allgemein für „Raumlüftung innenliegender Räume“ gewesen. „Nutzungsspezifische Kosten für die technische Ausstattung waren darin nicht enthalten, zumal erst seit Anfang 2020 feststeht, dass im Haus Busch ein gastronomischer Betrieb mit vollausgestatteter Küche eingerichtet werden soll.“

Erst ab diesem Moment sei eine Be- und Entlüftung der Küche vom Fachplaner geplant und ausgeschrieben worden. Deren Ergebnis sieht nun Kosten von 54.000 Euro vor. Selbst bei einer abgespeckten Version werden Mehrkosten von 32.000 bis 34.000 Euro entstehen, so Kriese in der Ratssitzung.

Stadtbürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis widerspricht Cappels Darstellung. Zwar seien Details im Frühjahr erst beschlossen worden. Dass aber eine gastronomische Nutzung vorgesehen ist, sei lange bekannt. Schon Vorgänger Heinrich Steinhauer hatte das Projekt mit dem Ziel eines „Wittelsbacher Hofes“ angestoßen. Das sei wohl vergessen worden. Im Übrigen hat Steinhauer-Theis der RHEINPFALZ bestätigt, dass die Berichterstattung über die Sitzung korrekt erfolgt sei.

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