Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Gute Karten für den TuS Schönenberg

 TuS Schönenbergs Dennis Becker umspielt Timon Holst, Torhüter des TuS Hohenecken II. Wenig später fällt das 1:0 durch Joshua Ar
TuS Schönenbergs Dennis Becker umspielt Timon Holst, Torhüter des TuS Hohenecken II. Wenig später fällt das 1:0 durch Joshua Arnold.

Schafft die TSG Burglichtenberg den Sprung in die Bezirksliga? Oder der TuS Schönenberg die Rückkehr in selbige? Beide müssen sich harter Konkurrenz erwehren.

Dass die TSG Burglichtenberg und der TuS Schönenberg in der Saison 2026/2027 in der Bezirksliga Westpfalz kicken, ist ein Szenario, das zur Winterpause der laufenden Spielzeit gut möglich erscheint. Denn: TSG und TuS führen das Tableau in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises aktuell an. Allerdings haben der SV Kottweiler-Schwanden und die SG Oberarnbach/Bann als unmittelbare Verfolger des Duos aus dem Kuseler Landkreis durchaus auch Ambitionen, die Liga nach oben zu verlassen. Ausgang offen!

Ein Vorteil für die Truppe aus Schönenberg könnte sein, dass sie von den verbleibenden 13 Partien noch in neun Begegnungen Heimrecht genießt und zudem von den direkten Duellen der Spitzenmannschaften nur noch gegen den SV Kottweiler-Schwanden (am 19. April) antreten muss. Mit Burglichtenberg und Oberarnbach/Bann wurden in dieser Saison die Klingen bereits doppelt gekreuzt.

Der Zweitplatzierte muss in die Relegation

Klar ist: Wer auch immer die Saison auf Rang eins abschließt, darf sich ab Juli 2026 definitiv Bezirksligist nennen. Der Zweitplatzierte muss in die Relegation. Hier geht es aber nicht mehr in jeweils einem Spiel gegen die A-Klasse-Vizemeister aus den Kreisen Kaiserslautern-Donnersberg und Pirmasens-Zweibrücken um den Sprung nach oben, sondern lediglich gegen den Zweiten des Kreises Pirmasens-Zweibrücken – in Hin- und Rückspiel sowie möglicherweise einem entscheidenden, dritten Duell.

Nach einem kleinen, tabellarischen Niemandsland beginnt nach derzeitigem Stand wohl ab Rang neun der Kampf um den Klassenerhalt. Darunter: die beiden Aufsteiger SV Kohlbachtal und SG Haschbach/Schellweiler/Etschberg. Sowie überraschend auch der FV Kusel. Die Situation dort ist aber mal so richtig prekär. Als derzeit Vorletzter muss man, um ganz sicher zu gehen, noch drei weitere Mannschaften hinter sich lassen. Ein schwieriges Unterfangen, bei dem die Kreisstädter mit dem 34-jährigen Patrick Clos fortan einen neuen Co-Trainer und Offensivakteur – er kommt vom Saar-Verbandsligisten FC Freisen zurück an die Winterhelle – in ihrem Team wissen. Eine Verstärkung, die ob der Statistik, Kusel stellt die drittschwächste Offensive und schwächste Defensive, bitter nötig erscheint.

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