Kreis Kusel Gleich zum Start der Angstgegner

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ERDESBACH. Fast schon traditionell startet die SG Erdesbach/Dennweiler-Oberalben als Mitfavorit in die morgen beginnende Saison der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord. Doch die Liga scheint ausgeglichen, und schon zum Saisonauftakt empfangen die „Edos“ in der zweiten Mannschaft des VfB Reichenbach eine Art Angstgegner.

Die Vorbereitungszeit neigt sich dem Ende zu. Mit deren Verlauf ist Tobias Schumacher, der weiterhin mit Marcel und Dominik Heyd das sportliche Kommando bei der SG führt, relativ zufrieden: „Der Großteil der Mannschaft konnte nahezu alle Einheiten verletzungsfrei absolvieren, die Neuzugänge – darunter Markus Liesenfeld, einer der besten, wenn nicht sogar der beste Keeper im Kreis Kusel – sind gut integriert, und auch die Jungs aus dem eigenen Nachwuchs klopfen schon ans Tor zur Startelf.“ Allerdings: Bei den verschiedenen Testspielen haben sich erneut die Probleme gezeigt, dass schon im Vorjahr eine bessere Platzierung als Rang drei gekostet haben: „das Ausnutzen unserer Torchancen“, runzelt Schumacher ein wenig die Stirn. Das ändert aber nichts daran, dass die „Edos“ auch vor der neuen Saison hochgehandelt werden. Als Saisonziel hat der Verein einen Platz im vorderen Tabellendrittel ausgegeben. Das mutet schon etwas nach Tiefstapelei an! Tobias Schumacher aber argumentiert, „dass die Klasse noch besser und ausgeglichener als in der vergangenen Saison ist“ und eine Prognose bezüglich etwaiger Favoriten zum jetzigen Zeitpunkt „reine Spekulation“ sei. Klar: Neben seiner Mannschaft und der TSG Burglichtenberg – die beiden als „üblichen Verdächtigen“ – lassen sich vor dem Start auch Mannschaften wie Mühlbach, Föckelberg/Bosenbach, Ulmet, Lauterecken und Haschbach-Schellweiler durchaus Chancen auf eine vordere Platzierung einräumen. Überraschungen nicht ausgeschlossen. Die zweite Mannschaft des VfB Reichenbach, die am Samstag zur Kerwe in Erdesbach zu Gast ist, zählt nicht unbedingt zum erweiterten Favoritenkreis. Tobias Schumacher findet es zunächst mal „schade, dass der Reserve, für die ein Kerwespiel auch etwas Besonderes ist, die Möglichkeit eines solchen Spiels genommen wird“. Er hätte sich daher einen Gegner mit Reserveteam gewünscht. Vor dem Duell seiner Ersten gegen die Reichenbacher Zweite warnt er seine Mannschaft, denn: „Wenn uns ein Gegner nicht liegt, dann die Reichenbacher. Der letzte Sieg liegt schon einige Jahre zurück“, weiß Schumacher. Aber er sagt auch angriffslustig: „Das soll sich am Samstag möglichst ändern.“ (rax)

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