Lauterecken
Glan-Paddler: SGD zufrieden mit Resonanz
Dies teilt die SGD Süd auf Anfrage mit. Die Strecke war im April 2017 aus Sicherheitsgründen für Wassersportler gesperrt worden. Laut einem Gutachten hätten mehr als 600 Bäume gefällt oder beschnitten werden müssen, doch aus Naturschutzgründen wurde dies nicht getan. Nachdem das Verwaltungsgericht – die Klage zweier Privatpersonen war zugelassen worden, die vom Pfälzischen Kanu-Verband und Kanuverleihern nicht – die SGD aufgefordert hatte, eine neue Allgemeinverfügung zu erarbeiten, trat diese Mitte Mai in Kraft. Darin ist festgehalten: Gefahren werden darf nach vorheriger, einmaliger Registrierung, außerdem nur im Einer-Kajak. Volljährig müssen die Paddler zudem sein.
Jugendliche müssen ausweichen
Das unkomplizierte Anmeldeverfahren sei laut SGD von den Kanuten gelobt worden. Ebenso die grundsätzliche Möglichkeit, den Glan nun auf dieser Strecke wieder zu befahren. Etliche Anmelder hätten eine positive Resonanz abgegeben, erklärt eine Sprecherin. Ein Kanute habe die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Kanu-Verband und der SGD Süd hervorgehoben. Ein weiterer habe die Einschränkung der Jugendarbeit durch die Altersbeschränkung bedauert. Künftig werde die Jugendarbeit auf andere Gewässerabschnitte verlegt, was mit vertretbarem Aufwand möglich sei, habe er jedoch hinzugefügt.
Negative Vorkommnisse mit Kajak-Fahrern sind der SGD nicht bekannt. Anmeldungen seien auf der Internetseite unter https://sgdsued.rlp.de/de/themen/wasserwirtschaft/kanufahren-glan/) möglich.