Schönenberg-Kübelberg Gespenster, Skelette und leuchtende Kürbisse: Halloween-Grusel im Bierkeller
Wer hatte die Idee zu diesem Halloween-Event? „Ich selbst“, sagt Stefanie Kaiser lachend. Sie ist verantwortlich für Veranstaltungen im Kulturhaus der Gemeinde und im weitesten Sinne auch für den Bierkeller. Sie erläutert, dass sich der Keller für ein Grusellabyrinth geradezu aufdränge. Gesagt, getan: Nach Rücksprache mit Ortsbürgermeister Thomas Wolf, der sofort seine Zustimmung gegeben habe, und der Ersten Beigeordneten Lydia Fischer machte sie sich ans Planen.
Rund 270 Meter des Bierkellers sind begehbar. Dort werden einige schaurige Begegnungen auf die wohl überwiegend jungen Besucher warten. Gefasst machen müssen sie sich auf seltsame Erscheinungen, gräuliche Figuren, Gespenster und Skelette sowie leuchtende Kürbisse und andere furchterregende Accessoires, die vielleicht hin und wieder mal das Gesicht oder die Hände streifen. Düster und duster wird es im Keller sein, kündigt Stefanie Kaiser an. Zudem werden furchteinflößende Geräusche die unheimliche Atmosphäre unterstreichen. Allzu viel will die Ideengeberin des Halloweenspaßes nicht verraten. Stattdessen meint sie einladend: „Am besten einfach kommen und selbst erleben.“
Eigene Führungen für Kitas und Schulklassen
Für Kitas und Schulklassen der Verbandsgemeinde Oberes Glantal bietet Stefanie Kaiser am Vormittag ab 9 Uhr eigene Führungen an. „Die sind aber leider schon alle ausgebucht.“ Mit Flyern hat sie für die Veranstaltung geworben, und „die Resonanz war überwältigend“. Von 16 bis 20 Uhr können dann alle Gruselfreunde ohne Anmeldung vorbeischauen – „gern auch verkleidet“. Kaiser weist darauf hin, dass möglicherweise mit kurzen Wartezeiten zu rechnen ist. „Denn aus Brandschutzgründen dürfen sich nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig im Bierkeller aufhalten.“
Sie schätzt, es wird rund eine halbe Stunde dauern, bis die Besucher das Grusellabyrinth durchwandert haben. Geeignet sei dieses für Kinder im Grundschulalter bis etwa zwölf Jahre. Sie sollten in Begleitung Erwachsener kommen, „die mit Sicherheit auch ihren Spaß haben werden“. Kaiser weist darauf hin, dass die Gruselfreunde unbedingt warme Kleidung tragen sollten – notfalls unter ihren Kostümen. „Denn im Keller ist es kühl und feucht.“ Ein Treppenlift steht für Menschen mit Handicap zur Verfügung. Der Eintritt ist übrigens frei, um eine Spende wird gebeten.
Mit Gruselspaß für den Bierkeller werben
Unterstützt wird Stefanie Kaiser am Halloween-Tag von der Ersten Beigeordneten Lydia Fischer. Dankbar ist sie auch, dass das Jugendzentrum Schönenberg-Kübelberg mit seinem 3D-Drucker hilft, Deko-Artikel herzustellen. Sie selbst wird ab Montag vor Halloween vor Ort sein, um dem Bierkeller ein schauriges Ambiente zu verpassen. Mit dem „Gruselspaß“ will Kaiser zudem ein wenig für das historische Gemäuer werben. Die Gruppenführungen seien zwar gut besucht, und gerade Schüler lernten dabei etwas über ihren Heimatort. Dennoch, fügt sie lachend hinzu, „dürften gerne noch ein paar mehr kommen – natürlich nicht nur aus unserer Gemeinde“.
Info
Am Halloween-Tag, Donnerstag, 31. Oktober, 16 bis 20 Uhr, verwandelt sich der historische Bierkeller in Schönenberg-Kübelberg (Bahnhofstraße 57c, Eingang Hinterhof) in ein Grusellabyrinth. Der Eintritt ist frei.