LANGENBACH Gemeinde will Forstzweckverband beitreten

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Das Forstamt in Kusel möchte die Gemeinden der Verbandsgemeinde Oberes Glantal zur Zusammenarbeit in einem Forstzweckverband bewegen. Dadurch soll Verwaltungsarbeit eingespart werden.

Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel und Revierförster Andreas Bonin erläuterten das Konzept im Langenbacher Gemeinderat. Der Zweckverband soll vorläufig zehn Jahre Bestand haben, ein Ausstieg der einzelnen Gemeinden solle jederzeit möglich sein. Ortsbürgermeister Wolfgang Schneider und die Ratsmitglieder sehen in einer solchen Zusammenarbeit Vorteile für die Gemeinde. Das Gremium sprach sich für einen Beitritt aus. Als Gründungstermin ist der 1. März des nächsten Jahres vorgesehen.

In Kürze müssen der Finanzplan und das Investitionsprogramm für die Jahre 2021 bis 2024 aufgestellt werden. Der Ortsbürgermeister möchte an den Hebesätzen für die Grund- und Gewerbesteuern nichts ändern, die Hundesteuern dagegen erhöhen. Für den ersten Hund wären dann 40 statt 36 Euro fällig, für den zweiten 80 statt 72 und für jeden weiteren 120 statt 108 Euro. Deutlich tiefer in die Tasche greifen sollen Besitzer von so genannten Kampfhunden. Hier sollen für den ersten 800 statt 540 fällig werden, für den zweiten 1300 statt 1080 und für jeden weiteren 1800 statt 1620 Euro. Geringfügig erhöht wird wohl auch der Feldwegebeitrag, hier sind jedoch noch keine Zahlen genannt.

Noch in diesem Jahr wird die Gemeinde einen Traktor kaufen. Zur Zeit ist ein Modell für 32.000 Euro im Fokus, der Vertrag soll in den nächsten Tagen geschlossen werden.

Langenbach liegt im Vergleich zu den anderen Gemeinden der Verbandsgemeinde im Mittelfeld bei Kreditaufnahmen und Verschuldung. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 2018 2,46 Millionen Euro. Das geht aus dem Jahresabschluss des Jahres 2018 hervor.

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