Tennis
Finalniederalage „dahoam“ für TC Offenbach-Hundheim
Im Vereinspokal des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz spielte der TC Offenbach-Hundheim in der Leistungsklasse 15,0 bis 25,0 bei den Senioren 40 eine glänzende Rolle, stieß bis ins Endspiel vor. Obgleich das Team um Mannschaftsführer Timo Kauf zu jeder Zeit Schritt halten konnte, verlor es am Dienstagabend mit 1:2 gegen den TC Treis. Gespielt wurden drei Spiele: zwei Einzel und ein Doppel.
„Leider haben wir denkbar knapp verloren. Es waren etwa 80 Zuschauer da und es war eine super Stimmung“, erzählte Kauf. Er hatte sich mit seinem Team, wenn auch zum Teil knapp, durch einige Pokalrunden gekämpft und großen Spaß an der erstmalig ausgetragenen Pokalrunde gefunden. Der TC Treis aus dem Landkreis Cochem-Zell kämpfte dann im Finale um den Premieren-Titel.
Im Einzel kein Glück
Zwei Stunden ackerte Christian Fritz vom TC Offenbach-Hundheim gegen Kai Thönnes im Einzel. Nach verlorenem ersten Durchgang glich er aus, führte im Match-Tiebreak lange, musste dann jedoch nach einem 7:10 dem Gegner zum Sieg gratulieren. Gibt’s ein solches Szenario zweimal in einem Spiel? Ja, denn Kauf hatte in seinem Einzel nach deutlichem Sieg im ersten Durchgang gegen Jörg Kabelitz den Satzausgleich schlucken müssen, führte dann nach knapp zweieinhalb Stunden mit 5:2 im Match-Tiebreak. Doch das dicke Ende folgte auf dem Fuß. Acht Punkte in Serie gelangen dem Treiser Akteur, er siegte mit 10:5.
Die Partie war entschieden, denn jedes Spiel gibt einen Wertungspunkt, doch das Doppel, die Stärke des TCO, wurde ebenso gespielt. „Das Doppel ist unantastbar“, lobte Kauf seine Teamkameraden. Denn Claudio Bazzato und Karl-Heinz Künstler hatten schon im gesamten Verlauf des rheinland-pfälzischen Vereinspokals zuverlässig für Punkte gesorgt und damit entscheidenden Anteil am Einzug ins Endspiel.
Mit 6:1 und 6:0 siegten Bazzato/Künstler souverän gegen Michael Knaup und Bertram Weyh und konnte so auch auf der Anzeigetafel signalisieren, dass es ein sehr enges Spiel war.