Kreis Kusel FDP: IGM-Chef Groß lehnt Direktkandidatur für den Landtag ab, nun soll Mittelstaedt es machen

IGM-Chef Michael Groß will nicht für den Landtag kandidieren, aber geht zurück in die FDP.
IGM-Chef Michael Groß will nicht für den Landtag kandidieren, aber geht zurück in die FDP.

Der 57-jährige Lauterecker Klaus Mittelstaedt, Inhaber einer Versicherungsagentur, soll Landtags-Direktkandidat der FDP im Wahlkreis Kusel werden. Eine entsprechende Empfehlung gibt der Kreisvorstand an die Mitgliederversammlung am Donnerstag in Lauterecken. Das hat Kreisvorsitzender Christoph Markgraf am Mittwoch auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigt. Der aktuell 45 Mitglieder zählende Kreisverband der Liberalen ist der letzte der relevanten politischen Parteien im Landkreis, der seinen Direktkandidaten kürt.

Zuvor hatte die FDP-Spitze bei IGM-Chef Michael Groß nachgefragt, ob dieser als Direktkandidat zur Verfügung stünde. Er habe dieses Angebot allerdings abgelehnt, weil er sich weiterhin auf die sehr dynamische Entwicklung seiner Firma konzentrieren wolle, sagte Groß im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Er sei aber bereit, wieder in die FDP einzutreten und diese bei wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Themen mit seinem Fachwissen zu unterstützen.

Groß war ebenso wie sein IGM-Mitgesellschafter Gunter Mohr nach Streitigkeiten mit dem damaligen FDP-Kreisvorsitzenden Stephan Reiter aus der Partei ausgetreten. Reiter ist inzwischen auch nicht mehr bei den Liberalen. Mohr überlegt laut Groß noch, ob er nun auch wieder in die Partei eintritt.

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