Kreis Kusel Fast vergessener Künstler

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Wegen regen Zuspruchs wird die Ausstellung August Clüsserath – Gemälde und Grafik im Museum St. Wendel um zwei Wochen bis Sonntag, 29. Januar, verlängert. Am Sonntag, 8. Januar, 15 Uhr, führt die Kunsthistorikerin Beate Kolodziej durch die Ausstellung.

August Clüsserath zählt zu den wichtigsten saarländischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Trotz oder wegen der Qualität und der Fortschrittlichkeit seiner Arbeit war Clüsserath, als er 1966 starb, der Öffentlichkeit größtenteils unbekannt. Dies ändert sich allmählich: In den vergangenen Jahren wird vor allem sein Spätwerk wiederentdeckt. Die Ausstellungen finden allgemein großes Interesse. Anlässlich des 50. Todesjahres würdigt das Museum St. Wendel das Schaffen dieses bedeutenden saarländischen Künstlers in einer Ausstellung, die anhand von rund 100 Arbeiten die Hauptlinien seines Werks nachzeichnet – von der Gegenständlichkeit bis zur Abstraktion. Die ausgestellten Werke stammen überwiegend aus dem Nachlass des Künstlers. Sie werden um Leihgaben aus dem Besitz des Landes sowie des Saarlandmuseums/Moderne Galerie ergänzt. Neben knapp 30 Ölgemälden wird eine große Anzahl an Zeichnungen gezeigt. Die Papierarbeiten bilden eine zentrale Gruppe im Werk von August Clüsserath, insgesamt sind es wohl weit über 1000 Blätter. In St. Wendel ist eine exemplarische Auswahl zu sehen, darunter Blätter, die noch nie zuvor öffentlich gezeigt wurden. Basierend auf der St. Wendeler Ausstellung plant die Abbaye de Neumünster in Luxemburg für den Sommer 2017 eine weitere Ausstellung. Info —Am Sonntag, 8. Januar, findet um 15 Uhr eine Führung mit der Kunsthistorikerin Beate Kolodziej durch die Ausstellung statt. Der Eintritt ist frei. —Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 16.30 Uhr; Donnerstag 10 bis 18 Uhr; Samstag 14 bis 16.30 Uhr; Sonntag (und an Feiertagen) 14 bis 18 Uhr. Montag geschlossen. |rhp

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