Fußball
Ein harter Brocken für den TuS Bedesbach-Patersbach
Ein Unentschieden beim damaligen Tabellenführer SC Hauenstein, drei Punkte gegen den Aufstiegsaspiranten aus Meisenheim – das sind nur einige der vielen positiven Ergebnisse der letzten Wochen. Dabei fällt jedoch auf, dass der TuS gerade gegen die großen Favoriten nicht zurückschreckt und fleißig Punkte sammelt.
Mit Hermersberg wartet der nächste Gegner aus der Kategorie „ganz harter Brocken“, das weiß auch David Becker: „Es ist wieder so eine Rolle, David gegen Goliath. Hermersberg ist mit Sicherheit jetzt gewillt, da oben dranzubleiben, beziehungsweise um den Aufstieg mitzuspielen. Das werden wir definitiv zu spüren bekommen. Ich erwarte viel Wucht von Hermersberg. Da wird eine gewisse Anspannung da sein. Da wird aber auch mit Sicherheit der absolute Wille da sein, gewinnen zu wollen. Für uns zählt es, wie die letzten Wochen auch, alles abzurufen, uns dagegenzustemmen, uns zu wehren und dann gucken wir mal, was am Schluss dabei rausspringt.“
Das fünfte Spiel ohne Niederlage
Trotz des anspruchsvollen Gegners will der Spielertrainer die Leistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen nicht schmälern und geht entsprechend selbstbewusst in die Partie. Dabei verweist der 34-Jährige aber auch noch mal auf die verschiedenen Ansprüche der Teams: „Wir haben im Moment eine sehr gute Phase. Wir haben jetzt von den letzten vier Spielen keins verloren und mit dem Ziel fahren wir auch hin, dass das im fünften Spiel auch so sein soll. Man darf aber nie vergessen, wo wir herkommen und auch wo der Gegner herkommt. Hermersberg will mit Sicherheit langfristig auch wieder in die Verbandsliga. Für uns ist das im Moment so ein bisschen Neuland, die Landesliga. Von daher darf man das nicht vergessen, aber wie gesagt, wenn wir es schaffen, wieder unsere Leistung zu 100 Prozent auf den Platz zu bringen, können wir, glaube ich, jeden ärgern in dieser Liga. Und das wollen wir auch in Hermersberg.“
Gegen den SV wird es auf viele Aspekte ankommen, es wird laut Becker nicht reichen, sich nur auf die Abwehrarbeit zu konzentrieren: „Es wird uns alles abverlangt werden. Die Arbeit gegen den Ball, aber wir brauchen auch Ideen mit dem Ball. Auch da müssen wir Ansätze zeigen, wie wir es die Wochen zuvor auch gemacht haben, und an dem Tag muss dann vielleicht ein Stück weit auch alles passen.“
Trainer freut sich auf ein Wiedersehen
Letzte Woche haderte Becker noch mit der Chancenverwertung seiner Spieler, die gegen ein Spitzenteam besser ausfallen muss. „Die Torchancen, die wir dann vielleicht bekommen, müssen wir auch eiskalt nutzen. Wir brauchen dann im Gegenzug auch ein bisschen Glück bei den Torchancen, die Hermersberg bekommt.“ Abgesehen von der Vorfreude auf die Partie wartet auf den Trainer des TuS auch ein Wiedersehen: „Ich freue mich auf Christopher Ludy (den Trainer des SV), mit dem ich ja jahrelang zusammengespielt habe. Von daher freue ich mich auf das Spiel und wir werden alles versuchen um ungeschlagen zu bleiben“, sagt Becker abschließend.