Lauterecken Drei Wildunfälle an einem Tag –Vom Sachschaden bis zum Überschlag

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Gleich drei Wildunfälle haben sich am Montag im Dienstbereich der Polizeiinspektion Lauterecken ereignet – mit teils spektakulärem Ausgang. Der erste Unfall verlief laut Polizei aber noch „fast normal“. Ein 39-Jähriger Autofahrer hatte am frühen Montagmorgen auf der K 42 zwischen Reipoltskirchen und Einöllen eine unsanfte Begegnung mit einem Reh. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht, der Autofahrer kam aber mit dem Schrecken und einem Schaden an seinem Wagen davon.

Spektakulärer verlief allerdings der zweite Unfall. Laut Polizei waren am gleichen Morgen zwei Autofahrer auf der B 270 von Heinzenhausen in Richtung Wolfstein unterwegs, als ein Wildschwein vor dem ersten Wagen von rechts nach links über die Fahrbahn lief. Das Tier wurde vom Fahrzeug erfasst und hinter den Opel Corsa geschleudert, wo es auf die Front des nachfolgenden Honda prallte. Die Corsa-Fahrerin bremste laut Polizei voll ab, die nachfolgende Honda-Fahrerin konnte aber nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den Corsa auf. Nach Angaben der Polizei ging es den beiden Fahrerinnen sowie dem Wildschwein anschließend aber verhältnismäßig gut. Die beiden Frauen meldeten gefasst den Unfall der Polizei, das Tier lief ins Gelände davon.

Noch schlimmer erwischte es eine 58-Jährige am Montagabend auf der B 420. Bei Glanbrücken kollidierte die Autofahrerin mit einem Reh, und verriss vor Schreck das Lenkrad. Der Wagen brach aus, überschlug sich, und landete wieder auf den Rädern im Straßengraben. Die 58-jährige wurde laut Polizei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, ihr Wagen als Totalschaden eingestuft. Doch damit nicht genug: Zwei nachfolgende Verkehrsteilnehmer überfuhren auf der Straße liegende Fahrzeugteile, weshalb die Polizei zwei weitere Unfälle aufzunehmen hatte.

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