Fußball
Die Freude am Spiel nicht verlieren
Wenn man schon kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Vergangene Woche schlug sich der TuS Schönenberg gegen die SG Rockenhausen/Dörnbach recht wacker. Doch kurz vor dem Schlusspfiff guckte der TuS letztlich dumm aus der Wäsche und unterlag auf bittere Art und Weise vor heimischem Publikum mit 0:1. Ein Punkt wäre mindestens drin gewesen. Der Klassenerhalt in der Bezirksliga Westpfalz scheint nun kaum mehr möglich zu sein. Nun gilt es, die Freude nicht zu verlieren und gegen die Kindsbacher eine gute Leistung an den Tag zu legen.
„Wir waren von Beginn an bissig und hatten Bock, Fußball zu spielen“, blickt Interimstrainer Maksim Ackermann auf das Spiel am vergangenen Sonntag zurück. Nach dem ersten Abschnitt gingen beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen. Und nach Wiederanpfiff kreierte der TuS die ein oder andere Möglichkeit, wovon allesamt ungenutzt blieben.
„Gegen Kindsbach die drei Punkte mitnehmen“
Und dann kam es, wie es eben kommen musste. Die immer hitziger werdende Partie kochte über, ein TuS-Akteur kassierte aufgrund unsportlichen Verhaltens eine Zeitstrafe – wobei die Gegenseite trotz Nachtretens ungestraft blieb. „Und wenn einmal der Wurm drin ist, bekommt man genau in so einer Phase ein total unnötiges Gegentor“, berichtet Ackermann. Nach einem Rückpass zum eigenen Schlussmann lief ein Rockenhausen-Dörnbacher auf diesen zu und sprang in den Schuss hinein. Der Ball prallte an ihm ab und kullerte zur 1:0-Gästeführung in den Kasten, was auch der Endstand sein sollte.
18 Punkte Rückstand bei noch sieben zu verbleibenden Spielen. Der TuS Schönenberg muss sich wohl oder übel mit dem Abstieg abfinden. Das Wunder aus der Vorsaison ist nicht noch einmal geglückt. Trotzdem gilt es, die Freude nicht zu verlieren. Und den kommenden Gegner kennen die Schönenberger bereits aus A-Klasse-Zeiten gut. Es geht zu den Kindsbachern, die derweil sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt sind und somit ebenfalls um den Abstieg bangen. „Wir wollen gegen Kindsbach die drei Punkte mitnehmen und auf die gute Leistung vom letzten Spiel aufbauen“, betont Ackermann zuversichtlich.
„Rowos“ gegen Fehrbach
Der weite Weg war nicht umsonst. Mit einem 3:2-Erfolg kehrte die TSG Wolfstein-Roßbach vom Bezirksliga-Auswärtsspiel beim SV Battweiler zurück und sprang damit, unter anderem am Gegner vorbei, auf Tabellenplatz fünf. Nach früher Führung und einem 1:2-Pausenrückstand war es fünf Minuten vor Spielende ein verwandelter Strafstoß von Tobias Jung, der die TSG auf die Siegerstraße brachte. „Das war das erwartete, harte Stück Arbeit. Aber den Sieg haben wir uns wieder durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdient“, so Spielertrainer Johannes Schell.
Weitere Punkte erwartet man im Lager der TSG am Sonntagnachmittag (15 Uhr), wenn das abgeschlagene Schlusslicht FC Fehrbach zum letzten Spiel vor der Osterpause im Lautertal gastiert. „Trotz der Tabellensituation dürfen wir Fehrbach keineswegs unterschätzen“, warnt Schell davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, schiebt aber nach, „dass wir dem Spiel ganz klar unseren Stempel aufdrücken und auch unserer Favoritenrolle gerecht werden wollen. Dann sollte idealerweise auch ein klarer und überzeugender Sieg herausspringen.“ Personell hat die TSG, wie schon in den vergangenen Wochen, voraussichtlich keine großen Ausfälle zu verzeichnen.
Bedesbach-Patersbach erst am Ostersamstag
Der auf Tabellenplatz zwei liegenden TuS Bedesbach-Patersbach spielt an diesem Wochenende nicht. Das Heimspiel gegen den VfB Reichenbach findet erst am Ostersamstag, 19. April, um 16 Uhr statt.