Kreis Kusel Die Favoritenrolle ist vergeben

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KUSEL. Einer aus dem Trio SV Lauterecken, SV Ulmet und VfB Reichenbach II wird Ende Mai wohl das direkte Ticket für die A-Klasse lösen können. Bei mutmaßlich höchstens zwei zu erwartenden Absteigern geht es auch im Tabellenkeller der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord ganz eng zu.

Mit gerade mal einem Punkt Vorsprung auf den SV Ulmet (44 Punkte) hat sich der SV Lauterecken (45) als Tabellenführer in die Winterpause verabschiedet. Beide Mannschaften haben – im Gegensatz zum VfB Reichenbach II, der 42 Punkte sein Eigen nennt – bereits 19 Partien absolviert. Die Reichenbacher sind zwei Spiele im Rückstand und könnten bei entsprechendem Erfolg an die Tabellenspitze rücken. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der kommende Meister aus diesem Trio stammen, der Rückstand des SV Rammelsbach (36 Punkte aus 18 Spielen) ist groß. Im Sommer hatten sich die Veldenzstädter für B-Klasse-Verhältnisse bereits prominent verstärkt (unter anderem mit Hakan Akten und Edis Resic), kurz vor der Winterpause lief nun auch Doruk Tras, 2016 mit dem SV Morlautern in die Oberliga aufgestiegen, erstmals für den SVL auf. Gerüchten zufolge soll in der Pause sogar noch der eine oder andere weitere Hochkaräter nach Lauterecken kommen. Da dürfte es für die Konkurrenten im Titelkampf schwer werden, die Favoritenrolle scheint vergeben. „Wir befinden uns in einem Dreikampf, gemeinsam mit Ulmet und Reichenbach – zwei spielstarke Mannschaften mit mehreren starken Individualisten, die ein Spiel zu jeder Zeit entscheiden können“, befindet Lautereckens Markus Heil. Er sieht die Klasse insgesamt „auf einem gehobenen Niveau“ und verteilt auch Lob an andere Gegner, die sich gegen den Tabellenführer gut geschlagen haben – wie Rammelsbach, Haschbach-Schellweiler oder Glanbrücken/St. Julian. Heil mag es offenkundig spannend, denn er wünscht sich, „dass die beste Mannschaft erst am letzten Spieltag gekrönt wird“. Hinter dem Führungsquartett hat sich ein breites Tabellenmittelfeld gebildet. Als Sechster und Siebter sind derzeit die SG Föckelberg/Bosenbach und der VfR Hundheim-Offenbach/ Hinzweiler notiert. Im Vorjahr waren die beiden noch auf Platz zwei und drei ins Ziel eingelaufen, so dass das Ergebnis in dieser Saison etwas enttäuschend anmutet. Aber: Ein Umbruch und Verletzungsprobleme sind hauptursächlich dafür, dass die Teams den Erwartungen etwas hinterher hinken. Zweifellos positiv stechen der SV Altenglan als Fünfter und Aufsteiger SV Herschweiler-Pettersheim als Achter hervor. Aber wo beginnt nun die Abstiegszone? Ein erster Blick auf die Lage in den A- und C-Klassen verrät, dass nach derzeitigem Stand maximal zwei Absteiger aus der B-Klasse Nord zu erwarten sind. Damit wäre der SV Einöllen (14 Punkte) als Tabellen-14. auf der sicheren Seite – zumindest Stand heute. Hinter dem SVE liegen noch die zweiten Mannschaften des FV Weilerbach (13) und des FV Kusel (sechs). Die SpVgg Glanbrücken/St. Julian (16) und die SG Haschbach-Schellweiler (19) sind direkt vor den Einöllern platziert. Die SG Konken/Etschberg mit 22 Zählern und die SG Krottelbach/Frohnhofen/Langenbach mit 24 Punkten dürften eigentlich nicht mehr in Gefahr geraten. TABELLE 1. SV Lauterecken 19 Spiele/45 Punkte 2. SV Ulmet 19/44 3. VfB Reichenbach II 17/42 4. SV Rammelsbach 18/36 5. SV Altenglan 19/32 6. SG Föckelberg/Bosenbach 19/32 7. VfR Hundheim-Offenbach/Hinzwl.19/28 8. SV Herschweiler-Pettersheim 19/27 9. SV Ohmbach 19/24 10. SG „Kro/Fro/La“ 18/24 11. SG Konken/Etschberg 19/22 12. SG Haschbach-Schellweiler 19/19 13. SG Glanbrücken/St. Julian 18/16 14. SV Einöllen 18/14 15. FV Weilerbach II 18/13 16. FV Kusel II 18/6. |rax

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