Fußball
Die Bezirksliga Westpfalz startet in die restliche Saison
Schönenberg und die „Bepas“ hatten während der Vorbereitung einen gemeinsamen Feind: die Grippewelle. Doch inzwischen sind wieder fast alle mit von der Partie.
Die Schönenberger stehen vor keiner leichten Aufgabe. Projekt Nichtabstieg ist auch im zweiten Jahr Bezirksliga Programm. „Natürlich wird das kein leichter Weg“, betont Interimstrainer Maksim Ackermann angesichts der tabellarischen Situation.
Denn der
„Die Vorbereitung verlief überwiegend erfolgreich“, hält Ackermann zufrieden fest. Gegen A-Klasse-Gegner wie Landstuhl oder Erlenbach siegte der TuS mit ganzen fünf Toren Vorsprung. Und auch gegen den Landesligisten aus Ramstein zeigten die Schönenberger trotz der 1:3-Niederlage einen wackeren Auftritt. Die Grippewelle hemmte das Einspielen der Mannschaft zwar enorm. Allerdings sind nun die allermeisten Kicker wieder zurück. Und bis auf wenige Ausnahmen geht es nun mit vollem Haus in die Partie gegen die FCK-Portugiesen (Sonntag, 16 Uhr).
Nicht nur die Vorbereitung überstand der TuS wacker. „Wir haben auch noch Fasching gut über die Runden bekommen“, erklärt Ackermann. An Rosenmontag gab es den Rosenmontagsumzug im Dorf. Und zuvor richtete der Verein seine traditionelle Prunksitzung aus. „Für den ein oder anderen hat es sich dabei um eine gute Gelegenheit zum Feiern gehandelt“, erzählt der Trainer lachend.
Wenn das nicht mal ein gutes Omen für das anstehende Heimspiel gegen die FCK-Portugiesen sein wird. „Es wird spannend zu sehen, wie viele Neuzugänge die FCK-Portugiesen haben“, hält Ackermann fest. Denn bei dem kleinen Bruder der Roten Teufel handelt es sich bekanntlich immer um eine kleine Wundertüte. Aktuell stehen die Portugiesen auf Rang vier. Und Aufstiegsambitionen sind absolut vorhanden. Denn der Sprung zum Relegationsplatz beträgt lediglich zwei Punkte.
„Bepas“ erwarten Kindsbach
Der
Den Anfang machte der SV Hermersberg, gegen den die „Bepas“ mit 1:6 unterlagen. Doch am Ende steigerte sich Beckers Truppe. Mit 3:0 machten sie dem Landesligisten aus Ramstein eine gehörige Ansage. Und in der Generalprobe für den Ligabetrieb siegten die „Bepas“ mit 7:1 beim SV Katzweiler. „Es wurde stetig besser“, hält der Spielertrainer zufrieden fest.
„Wenn wir es schaffen, an unsere Leistungsgrenze zu gehen, werden wir erfolgreich Fußball spielen“, betont Becker auch im neuen Jahr. Denn für den verbockten Saisoneinstieg sei seine Mannschaft selbst verantwortlich. Aber die „Bepas“ wollen genau da weitermachen, wo sie kurz vor Jahresende aufgehört haben.
Becker: „Wir wollen direkt am Sonntag loslegen, am besten mit einem Heimsieg gegen Kindsbach“ (Sonntag, 16 Uhr). In der Hinrunde trennten sich die beiden Mannschaften beim Kerwespiel in Kindsbach mit 2:2. „Die sind ein eingeschworener Haufen und kommen über das Kämpferische“, fasst Becker über den Gegner zusammen und betont, dass es sicherlich kein einfaches Spiel werde.
Zum jetzigen Stand fährt der TuS mit voller Mannschaft hin. Und das, obwohl auch die „Bepas“ mit zwei gehörigen Grippewellen während der Vorbereitung zu kämpfen hatten. Aktuell stehen die „Blau-Weißen“ auf Rang drei der Bezirksliga Westpfalz.
Die starken Trippstädter nehmen mit sechs Punkten Vorsprung den ersten Platz ein. Aber der Primusverfolger vom Erbsenberg hat nur einen Punkt mehr auf dem Konto als der TuS. Die Saison ist jedoch noch lang. Ein Liebäugeln mit höheren Zielen gehört dazu, ist allerdings noch nicht ganz angebracht. Ziel ist es aber auf jeden Fall, unter den ersten Fünf zu bleiben. Wie hoch die Reise noch geht, wird sich zeigen.
„Rowos“ beim FC Rodalben
Mit einem Auswärtsspiel beim FC Rodalben geht es für die
Dazu wäre ein positives Ergebnis in Rodalben hilfreich. Der klare 4:0-Erfolg im Hinspiel habe nun keinerlei Belange mehr. „Das war damals unser Kerwespiel, und Rodalben war als Aufsteiger noch gar nicht in der Runde angekommen. Heute sind sie Fünfter und stehen vor uns“, so Schell, der damit auch unterstreichen will, dass es den Gegner nach den Eindrücken aus dem ersten Aufeinandertreffen keineswegs zu unterschätzen gelte.
Dennoch fahre die TSG mit dem klaren Ziel nach Rodalben, um von dort möglichst drei Punkte mitzunehmen. „Die Wintervorbereitung verlief nicht immer reibungslos. Wir hatten wie viele andere auch immer mal Probleme mit kranken und verletzten Spielern, haben aber grundsätzlich gut arbeiten können und sehen uns auch personell gut gerüstet für den weiteren Saisonverlauf“, so Schell.