Lauterecken
Comedy und Konzerte auf Lauterecker Festplatz
„Als ob!“ heißt das aktuelle Programm des Comedians und Sängers Sven Hieronymus, der am Freitag ab 20 Uhr auf dem Lauterecker Festplatz auf der Bühne steht. Und weil Comedy gut ankomme, haben die beiden Brüder von „Schütz Sound & Light“ gleich noch einen gebucht: Am Freitag, 30. Juli, kommt Handwerker-Comedian Kai Kramosta. Mit blauer Arbeitsjacke, Schutzhelm und Hammer ausgestattet, dreht sich bei ihm alles um die Baustelle: „Dat war schon vorher kaputt“ ist während Corona bei Youtube gut angekommen. Nun hofft Thomas Schütz, dass auch die Lauterecker Gefallen an dem Kölner Karnevalisten finden.
Und nicht nur die. Der Schütz-Bruder sagt im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Wir wollten nicht nur das Standardprogramm mit Coverbands aus der Region, sondern zeigen: auch Größere können nach Lauterecken kommen. Der Platz gibt es her. Wir liegen ja auch am Schnittpunkt von Bad Kreuznach, Idar-Oberstein, Kusel und Kaiserslautern.“ Das Programm haben die beiden, die schon im vergangenen Jahr Drive-in-Autokonzerte veranstaltet haben, in den vergangenen Monaten geplant – und dann umgesetzt, sobald die Lockerung der Corona-bedingten Restriktionen klar war.
Maffay-Cover, Deutschpop
Bis zu 500 Personen dürften auf den Festplatz, erklärt Thomas Schütz, der mit Klappstühlen und Tischen hergerichtet wird. Gruppenweise, mit Abständen. Eine vorherige Anmeldung in Gruppen ist jedoch nicht erforderlich. Man werde sich an den Bestellungen orientieren, könne am Veranstaltungsabend aber flexibel agieren. „So einfach wie möglich“, ist sein Motto. Er rechnet mit deutlich weniger Gästen als es die Genehmigung vorgibt, immerhin muss das Format sich erst etablieren – Platz, um sich zu bewegen und auch mal zu Tanzen, werde es aber in jedem Fall geben, verspricht er.
Gelegenheit dazu bietet Eiszeit, die Maffay-Coverband aus Berlin, am Samstag, 10. Juli, um 20 Uhr. Deutschpop haben Kuult aus Essen im Gepäck. Sie gastieren auf dem Lauterecker Festplatz am Samstag, 17. Juli, ab 20 Uhr. Die Band habe schon in der Garage in Saarbrücken und in der Kammgarn Kaiserslautern vor ausgebuchtem Haus gespielt, berichtet Thomas Schütz – verbunden mit der Hoffnung, dass möglichst viele Menschen den Weg in den Kuseler Nordkreis finden.
Was an den nun noch nicht erwähnten Wochenenden geplant ist? Das werde nach und nach bekanntgegeben, sagt Thomas Schütz. Er und sein Bruder sind heftig am Organisieren. Die Veranstaltungstechnik werden sie übrigens selbst übernehmen – das liegt ja nahe. Und ermöglicht es auch, etwas teurere Acts zu buchen.
Info
Tickets und mehr Infos gibt es auf www.schuetz-sound-and-light.de/veranstaltungen.
Sven Hieronymus am Freitag, 9. Juli, kostet 25 Euro; für Eiszeit am Samstag, 10. Juli, werden 27 Euro fällig; wer Kuult am Samstag, 17. Juli, sehen will, zahlt 32 Euro; 15 Euro kostet ein Ticket für Kai Kramosta am Freitag, 30. Juli.