Lauterecken
Brückenarbeiten: Verkehr auf der B270 fließt, die Bahnlinie ist gesperrt
Schon im Januar 2022 hatte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern die Arbeiten an der Brücke (B270) angekündigt. Der LBM führt eine Liste darüber, in welchem Zustand sich die Brücken im Kreis befinden. Bei Nachrechnungen sei festgestellt worden, dass die 134 Meter lange, 1977 gebaute Lautertalbrücke verstärkt werden muss, um die Tragfähigkeit und Stabilität zu erhöhen, hieß es damals.
Am Montag, 7. August, soll es losgehen. Bei dem Bauwerk handele es sich um eine Verbundbrücke aus Stahlträgern, auf der eine Spannbetonplatte ruht. Wie der LBM am Freitag mitteilte, sei es erforderlich, die Stahlträger über den beiden Stützpfeilerachsen zu verstärken. Hierzu werden zusätzliche Querstreifen angeschweißt und ein entsprechender Korrosionsschutz aufgetragen. Auf diese Weise werde die Brücke mit Blick auf das höhere Verkehrsaufkommen fit für die nächsten Jahre gemacht. Beim Pressegespräch im Januar 2022 sagte eine LBM-Vertreterin, ein Neubau der Brücke sei mit den Arbeiten mittelfristig nicht notwendig. Sie werden von der Sandstrahl Schuch GmbH und von der Stahlbau Weiner GmbH ausgeführt. Die Kosten werden auf rund 248.000 Euro beziffert.
Bahnlinie drei Wochen lang dicht
Positiv für die Autofahrer: Während der Bauarbeiten kann der Verkehr auf der B270 weitgehend ungehindert fließen. „Lediglich zum schweißtechnischen Anheften einzelner Querstreifen sind kurze Verkehrspausen erforderlich“, ergänzte der LBM. Während dieser kurzen Vollsperrungen – jeweils bis zu 15 Minuten – werde der Verkehr mit Ampeln geregelt.
Unter der Brücke, dort verläuft die Linie der Lautertalbahn, sieht das anders aus. Wegen der Arbeiten wird die Regionalbahn-Strecke von Montag, 7. August, 7 Uhr, bis Sonntag, 27. August, 19 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, werden alle ausfallenden Züge durch Busse ersetzt. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen nicht immer an den jeweiligen Bahnhöfen. Aufgrund längerer Fahrzeiten der Busse sei es möglich, dass Anschlusszüge nicht erreicht werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen sei aus Platzgründen nicht gestattet.