Schönenberg-Kübelberg RHEINPFALZ Plus Artikel Bis zu 40 Mitarbeiter in neuem Edeka-Markt

Der Rohbau des Edeka-Marktes in Schönenberg-Kübelberg steht. Im Frühjahr, spätestens im Sommer soll der Markt eröffnet werden.
Der Rohbau des Edeka-Marktes in Schönenberg-Kübelberg steht. Im Frühjahr, spätestens im Sommer soll der Markt eröffnet werden.

Die Möglichkeiten für den Einkauf im Zentrum Schönenberg-Kübelbergs werden Mitte des Jahres noch größer. Der Rohbau des neuen Edeka-Marktes an der Festwiesenstraße steht bereits. Und auch wer den Markt betreiben wird, ist geklärt.

Wer derzeit in der Festwiesen- beziehungsweise Rathausstraße unterwegs ist, sieht, dass sich in den vergangenen Wochen einiges getan hat, es aber auch noch einiges zu erledigen gilt vor der Eröffnung. Der Rohbau steht, die Randsteine auf dem Parkplatz sind gesetzt und die Firmen können auf diesem bereits die erste Asphaltschicht befahren. „Die Bauarbeiten laufen gut voran“, sagt Nina Schmidt, Pressesprecherin der Edeka Handelsgesellschaft Südwest. Im zweiten Quartal soll die neue Filiale eröffnen. Betrieben wird der Markt künftig von Edeka-Kaufmann und Existenzgründer Jérôme Ipavec, erläutert Schmidt auf Nachfrage der RHEINPFALZ.

Bis zu 40 Mitarbeiter

Mit der neuen Filiale will Edeka seine Präsenz im Südkreis erweitern – weitere Märkte befinden sich in Waldmohr und Glan-Münchweiler. Die zentrale Lage des neuen Standorts soll eine „wohnortnahe Lebensmittelversorgung der Einwohner von Schönenberg-Kübelberg sichern.“ Auf rund 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche werden Eigen-, Discounter- und Markenprodukte angeboten. Ipavec werde künftig für bis zu 40 Mitarbeiter verantwortlich sein, teilt Schmidt mit. Im Außenbereich stehen 86 Kundenparkplätze zur Verfügung. Beim Bau des neuen Marktes versuche die Edeka-Gruppe umweltfreundliche Konzepte umzusetzen, sagt Schmidt. Beispiele seien energieeffiziente Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen, LED-Technik sowie Wärmerückgewinnungssysteme.

Nachhaltigkeit gelte auch bei der Lebensmittel-Disposition: „Allein schon aus wirtschaftlichen Gründen sind unsere Kaufleute und wir daran interessiert, durch eine gute Disposition die Menge der aussortierten Lebensmittel so gering wie möglich zu halten.“ Dass dennoch mal etwas in der Tonne landet, ließe sich nicht vermeiden. Allerdings arbeiteten das Unternehmen und die einzelnen Kaufleute eng mit den lokalen Tafeln zusammen, schildert Schmidt. Ob sich der Markt darüber hinaus an Nachhaltigkeitsaktionen wie beispielsweise der „Too Good to Go“-App für übrig gebliebene Lebensmittel beteiligen wird, lässt Schmidt unbeantwortet.

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