Fußball
Bezirksligisten haben zwei dicke Brocken vor der Brust
Die Situation bleibt unverändert: Bezirksligist TuS Schönenberg steckt in einer Ergebniskrise. Vergangene Woche kam die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Konni Weis auch gegen den VfB Reichenbach auf keinen grünen Zweig und unterlag 0:4. Es gilt nun, die Kräfte zu mobilisieren und den Negativtrend umzukehren. Dafür muss am Sonntag (14.30) gegen die oben mitmischenden Battweilerer gepunktet werden.
„Reichenbach hat verdient gewonnen“, räumt Spielleiter Timmy Weis ehrlich ein. Mögliche Wendepunkte hätten sich nicht realisieren lassen. „Die Tore sind wieder teilweise durch individuelle Fehler entstanden“, analysiert Weis hinsichtlich der Torentstehung. Denn der TuS schlägt sich seit geraumer Zeit mit vermeidbaren Gegentoren herum.
Zu den anfangs sieben Punkten ist seit fünf Spielen kein Zähler mehr dazugekommen. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt inzwischen zehn Punkte. Es müssen jetzt unbedingt Punkte her. „Die sind klarer Favorit und kratzen an der Tabellenspitze“, räumt der Spielleiter vor der Begegnung gegen Battweiler ein. Von der Vorsaison kennen sich die beiden noch aus dem Abstiegskampf. Aber Battweiler spielt in dieser Saison deutlich besser auf. „Vielleicht wird es ja noch mal was, wenn keiner damit rechnet“, hofft Weis.
Welch ein Oktober für die Bepas
Vier Spiele, vier Siege: Alle Oktoberpartien entschied der TuS Bedesbach-Patersbach für sich. Vergangene Woche erweiterten die Bepas gegen die FCK-Portugiesen ihre Serie. Spielertrainer David Becker ist daher mit der aktuellen Entwicklung natürlich zufrieden. Und nun gilt es, gegen Gundersweiler die Form zu halten.
„Es war sehr intensiv und zerfahren“, blickt Becker auf die Partie, in der es sehr viele Unterbrechungen gegeben hat, zurück. Wie gewohnt zeigten die Portugiesen spielerisch eine sehr gute Figur. „Da mussten wir alles in die Waagschale werfen“, erklärt Becker. Ausschlaggebend dafür war der Sonntagsschuss zum 1:1, bei dem Ex-Profi Ricky Pinheiro seine Qualität eindrucksvoll zur Schau stellte. Und obwohl alle Tore der Bepas aus Standardsituationen resultierten, war der Sieg laut Becker verdient. „Wir haben uns die Elfmeter erarbeitet“, erklärt der Spielertrainer. Nach der Pause verteidigten die Bepas alles weg.
Insgesamt kann Becker mit der Anzahl an Gegentreffern sehr zufrieden sein. In keiner der vier Oktoberpartien fingen sich die Bepas mehr als nur ein Gegentor. Und das soll natürlich gegen die Kellerkinder aus Gundersweiler so weitergehen. Der TuS Bedesbach-Patersbach hat also die Trendwende geschafft. Vor fünf Spieltagen lungerte die Truppe noch am oberen Ende der Abstiegszone herum. Inzwischen stehen die Bepas gefestigt im Tabellenmittelfeld. „Wir wollen die Siegesserie aufrecht erhalten“, betont Becker. Seine Marschroute lautet: „Wir müssen uns aber wie immer bewusst sein, dass wir alles in die Waagschale legen müssen, um erfolgreich Fußball zu spielen.“
Jetzt zum Tabellenzweiten
Mit einem souveränen 7:1-Heimerfolg über den bis dato so starken Aufsteiger SV Katzweiler ist die TSG Wolfstein-Roßbach am vergangenen Sonntag wieder in die Erfolgsspur eingebogen. „Wir haben das Spiel fast komplett dominiert, sind früh in Führung gegangen, haben unsere Tore super herausgespielt und dementsprechend auch in der Höhe mehr als verdient gewonnen“, blickt Spielertrainer Johannes Schell, der mit drei Treffern einen erheblichen Anteil am Erfolg hatte, zufrieden zurück. Damit konnten sich die Rowos um einen Rang auf Platz vier verbessern.
Die Möglichkeit, noch weiter zur Spitze aufzuschließen bietet sich Schell und Co. am Sonntag beim Tabellenzweiten, der TSG Trippstadt (15.15 Uhr). Dort treffen dann auch die aktuell torgefährlichsten Offensiven (54:55 geschossene Tore) der Liga aufeinander. Hier Trippstadt um Toptorjäger Maximilian Lauhoff (25 Saisontore), auf der Gegenseite der Gäste aus dem Lautertal, die in Schell (16), Kapitän Jerrit Braun (12) sowie Jonas Mahler (10) drei Spieler in ihren Reihen haben, die bereits zweistellig getroffen haben. „Das wird auf jeden Fall wieder eine ganz schwere Aufgabe für uns, die wir aber natürlich wieder erfolgreich absolvieren wollen. Das kann uns auch gelingen, wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen. Das Zeug für einen Sieg haben wir allemal“, sagt Schell, den vor der anstehenden Auswärtsreise, wie schon in den letzten Wochen, kaum personelle Probleme plagen.